Neue Untersuchungen zu Vergoldungstechniken in der jüngeren Hallstattzeit
Neue Untersuchungen zu Vergoldungstechniken in der jüngeren Hallstattzeit
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对哈尔施塔特早期镀金技术的新研究
DOI:
10.11588/ra.2013.0.35270
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发表时间:
2013
期刊:
影响因子:
--
通讯作者:
Schwab
中科院分区:
文献类型:
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作者:
Schorer;Schwab
Um Metalloberflächen zu veredeln, werden bis heute unterschiedliche Verfahren der Beschichtung mit Gold eingesetzt. Andrew Oddy und Jochem Wolters haben in mehreren Übersichtsartikeln die verschiedenen Techniken der Vergoldung von Metallen dargestellt und die entsprechende Literatur zusammengefasst2. Auf eine umfangreiche Darstellung der technischen Entwicklung soll hier deshalb verzichtet werden. Dennoch ist bemerkenswert, dass im Laufe der Eisenzeit auch unter den Vergoldungstechniken Änderungen gegenüber der Bronzezeit auftreten, die dann in den nachfolgenden Jahrhunderten bis ins Industriezeitalter Standard bleiben sollten. In der Vorgeschichte waren die Ausgangsmaterialien für Vergoldungen Goldbleche mit einer Stärke von ca. 0, 1-2mm, Goldfolien mit einer Stärke von ca. 4µm bis einige hundertstel Millimeter sowie Blattgold mit Stärken von 0, 5 µm bis mehrere Mikrometer3. Nicht nur die Materialstärke, sondern auch das verwendete Bindeverfahren bestimmen dabei die Dauerhaftigkeit, die Möglichkeiten der Weiterbearbeitung und die Farbigkeit der vergoldetenFlächen. In der frühen Eisenzeit Mitteleuropas sind es insbesondere zwei Vergoldungsmethoden, die zur Anwendung kamen. Hierzu zählen die bereits in der vorausgehenden Bronzezeit bekannte mechanische Folienvergoldung und die in der Eisenzeit Mittel europas neu aufkommende Diffusionsvergoldung. Am Ende der jüngeren Eisenzeit tauchen zudem erste Beispiele von Feuervergoldungen4 und von Abreicherungsvergoldungen nördlich der Alpen auf5. Beim gegenwärtigen Forschungsstand sind dies die frühesten Belege dieser Techniken in Europa.