Gemeinsam gegen Niemanden
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尼曼登
DOI:
10.1515/fjsb-2002-0407
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发表时间:
2002
期刊:
影响因子:
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通讯作者:
P. Feindt
中科院分区:
文献类型:
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作者:
P. Feindt
Unter Umweltbzw. Nachhaltigkeitsdiskurs wird die Summe der auf das Thema Umwelt respektive Nachhaltigkeit zentrierten Redeweisen verstanden (vgl. Brand/Eder/Poferl 1997; Hajer 1995: 42ff; Huber 2001: 274ff).' Diese sprachlich-konzeptionelle Dimension von Politik, die als „Besetzen von Begriffen" zum Alltagsgeschäft jedes Politikers gehört, findet auch in der Politikanalyse seit einigen Jahren vermehrt Beachtung (Fischer/Forester 1993; Braun 1998). Ihre Bedeutung liegt unter demokratischen Bedingungen darin, dass in den Entscheidungsgremien und gegenüber der Öffentlichkeit alle Akteure in der Umweltpolitik wie in jedem anderen Politikfeld auch ihre Positionen und Interessen als legitime Anliegen darstellen müssen, um auf Dauer Erfolg zu haben. Dazu müssen sie Bezug auf allgemein anerkannte Werte und Nonnen nehmen, wofür ihnen verschiedene „Sprachspiele" (Wittgenstein 1953/1984) oder Redeweisen/Diskurse zur Verfügung stehen, die in Zeit und Raum variieren.