Die Stereoisomerie organischer Farbstoffe und ihr Zusammenhang mit Konstitution und Eigenschaften reversibel polymerer Farbstoffe
Die Stereoisomerie organischer Farbstoffe und ihr Zusammenhang mit Konstitution und Eigenschaften reversibel polymerer Farbstoffe
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Farbstoffe 的立体异构组织和结构与可逆聚合物特征的组合
DOI:
10.1002/ange.19390524202
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发表时间:
1939
影响因子:
--
通讯作者:
G. Scheibe
中科院分区:
文献类型:
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作者:
G. Scheibe
Binp60. 15. AUgUd 1938 etrachten wir ein Molekiil, dessen einzelne Atome B durch homoopolare Valenzen zusammengehalten werden, z. B. Benzol, so genugt es in erster Niiherung, ein solches Gebilde als abgeschlossen zu behandeln. Kommen sich solche Molekiile nahe, sei es nu kurzzeitig beim StoB im Gasraum, sei es dauernd, aber im wesentlichen obne be stimmten gegenseitigen Abstand und Orientierung in Flussigkeiten oder schlieBlich in ganz bestimmten Abstinden und mit genau festgelegter gegenseitiger Men-tierung im Kristall, so verhdern sich manche E igdaften der Einzelmolekiile nicht wesentlich, w&hrend andere eine merkliche Anderung erleiden. Eine solche veriinderliche Eigenschaft ist die Lichtabsorption. Die Verhderlichkeit der Lichtabsorption ist aber bei verschiedenartigen Molekiilen von sehr verschiedener Grofle. Bei Benzol ist z. B. in allen drei Aggregatzustiinden sowohl die Hauptlage der Absorption, die durch die Energie des Elektronenubergangs bedingt wird, kaum verhdert, als auch die durch die Schwingung verursachte Struktur des Spektnuns. Lediglich die durch die Rotation der Molekiile bedingte Feinstruktur wird in der Fliissigkeit und im Rristall verwischt. Die Ursache fiir dieses Verhalten ist, dal3 die die IJchtabsorption verursachenden Elektronen sowohl im Grund-als auch im angerem Zustand sehr geschutzt liegen und daA3 durch die hohe Symmetrie des Molekiits nach aden greifende Felder nicht wesentlich vorhanden sindl). Sind dagegen solche Felder vorhanden, so sind such stiirkere Verhderungen des Spektrums zu beobachten. Das konnte besonders bei Molekiilen mit permanenten Dipolen gezeigt werden, die untereinander oder auch unter der Wirkung von Nachbarmolekiilen in Liisungen Ver-Qnderungen des Spektrums erleiden, die sich mit der Grofle, dem Sitz und der Abschirmung des Dipols verstehen lassen*). Auch durch die Dispemionskriirte konnen solche Veriinderungen des Spektrums hervorgerufen werden*). Bei diesen Erscheinungen konnte je nach den wirkenden Molekiilen die Verhderung des Spektrums, die in einer Verschiebung des Schwerpunkts und einer Veriinderung der Hohe der Absorptionsbanden besteht, graduell verschieden sein. Durch Ver+ nderung des Mischungsverhdtnisses verschiedener einwirkender Molekiile lUt sich sogar die Wirkung in jder beliebigen Gr6fle abstufen. Aus diesen Erscheinungen Wt sich der Schlul3 ziehen, dd es sich hier um Kraftwirkungen und Felder handelt, die in keiner Weise metrischen Verhiiltnissen fiihren. Es gibt aber auch einzelne Fiille, wo derartige Kfifte, die der Chemiker als Nebenvalenzen zu bezeichnen pflegt, zu stochiometrischen Verbindungen fiihren. Solchen Faen kommt ein ganz besonderes Interese zu, da bei ihnen der Angriff an ganz bestimmten Stellen der Molekiile erfolgt und dabei Gebilde entstehen, in denen die Eigenschaften der urspriinglichen Molekiile sehr wesentlich gebdert sdn konnen. In den letzten Jahren wurden solche Erscheinungen an den Molemen omuischer Farbstoffe nisher studiert.~ pezifisch sind und nicht zu AWttigungen in Stiichio-