Von der bürokratischen Schulverwaltung zum Bildungsmanagement
Von der bürokratischen Schulverwaltung zum Bildungsmanagement
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公民教育管理
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发表时间:
2012
期刊:
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通讯作者:
Thomas Brüsemeister
中科院分区:
文献类型:
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作者:
Thomas Brüsemeister
In der bildungssoziologischen Forschung sowie nun auch in der Educational Governanceforschung (vgl. Kussau/Brusemeister 2007) werden Untersuchungsgegenstande im Kontext gesehen: Nicht die moglichst exakt fur einen einzelnen Akteur nachzuweisenden Kompetenzen, wie sie Psychologen erfassen mochten, machen die „Qualitat“ einer Leistungsproduktion aus, sondern wie ein Akteur zusammen mit anderen Akteuren – und teilweise gegen andere Akteure – diese Leistung uberhaupt erbringen kann – oder daran gehindert wird. In dieser bildungssoziologischen Manier will ich nachfolgend einige Beobachtungsstationen zum Thema der Schulverwaltung durchlaufen. Zunachst benenne ich einige Grundeigenarten der burokratischen Schulverwaltung (Kapitel 1). Obwohl entsprechende Forschungsnachweise fehlen, wird anschliesend angesprochen, dass sich vermutlich diese Grundeigenarten in Reformen der Verwaltung durchhalten (Kapitel 2). Ein weiterer Aspekt betrifft die gesellschaftliche Verankerung der Verwaltung; als Teil der burgerlichen Gesellschaft ist Selektion untrennbar in Verwaltungsleistungen eingebaut (Kapitel 3). Dies fuhrt zu der Frage, ob nicht die Verwaltung bzw. die in sie eingehenden Berufe nicht „ganz normal“ als kampfende soziale Felder begriffen werden mussen, wie es sie in jedem Bereich der Gesellschaft gibt (Kapitel 4). Dies lenkt zum Schluss den Blick wieder auf Veranderungen in der Umwelt von Verwaltungen, die in manchen Bereichen dazu zu fuhren scheinen, mit anderen Verwaltungen zusammen ein „integriertes Bildungsmanagement“ aufzubauen. In Frage steht jedoch, ob angesichts der burokratischen Grundstruktur eine Verwaltung wirklich zu entsprechenden kommunikativen Leistungen fahig ist (Kapitel 5). Es geht also im Folgenden um eine ganze Reihe von Adressierungen: um Aufgaben der Gesellschaft, die sie an Verwaltungen adressiert; um Selbstadressierungen der Verwaltung im Zuge von Verwaltungsreformen; und speziell um Umwelterwartungen, die an Verwaltungen adressiert werden.