Zum Alter der Dünen im nördlichen Oberrheingraben bei Heidelberg und zur Genese ihrer Parabraunerden
Zum Alter der Dünen im nördlichen Oberrheingraben bei Heidelberg und zur Genese ihrer Parabraunerden
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海德堡北部地衣上莱茵花园和日耳曼帕拉布劳恩登的森林变化
DOI:
10.3285/eg.39.1.10
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发表时间:
1989
期刊:
影响因子:
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通讯作者:
T. Haag
中科院分区:
文献类型:
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作者:
Manfred Löscher;T. Haag
Schneckenschalen in Auemergeln, die auf den Niederterrassenschottern im nordlichen Oberrheingraben bei Heidelberg liegen, werden von K. MUNZING einer Vallonienfauna zugeordnet und ins Spatglazial gestellt. Die 14C-Datierungen dieser Schneckenschalen, die an zwei verschiedenen Stellen entnommen wurden, ergaben Werte von 10800 ± 100 und 11400 ± 100 J. v. h. und damit ein Maximalalter fur die hangenden Dunensande. Demnach sind die Dunen dieses Gebietes erst im ausgehenden Spatglazial entstanden. Umlagerungen von Dunensanden lassen sich stellenweise zu Beginn der hochmittelalterlichen Rodungsperiode um etwa 1100 n. Chr. nachweisen. Die Banderparabraunerde in den Dunensanden ist als dreigliedriges, noch rezent aktives Bodenprofil anzusehen, dessen Genese hauptsachlich durch die Wechselwirkung von Mikro- und Makroporen gesteuert wird. In den Oberboden eindringende, im Saureverhalten durch den Auflagehumus verstarkte saure Wasser gelangen uber die Makroporen, wie Wurzelrohren etc., des Lockersedimentes schnell bis in die untersten Profilbereiche und rufen dort Podsolierungserscheinungen (Fleckung etc.) hervor. Der am Tonmaximum erkennbare Bv-Horizont wird mit zunehmender Profiltiefe in einzelne Bander aufgelost. Abwechselnde Nas- und Trockenphasen erlauben nur kurze Transportwege der Tonminerale. Diese kurzen Transportwege fuhren zu einer mikromorphologisch deutlich sichtbaren Untergliederung der Bander in einen oberen, groben, ungeschichteten und in einen unteren, feinen, gut geschichteten Bereich mit entsprechenden Ubergangen. Gunstige Feuchtverhaltnisse konnen auch die Tonverlagerung von einem Band zu anderen an einigen Stellen erlauben. In den unter der Verbraunungszone folgenden kalkhaltigen Dunensanden sind eine Losungs- und eine Ausfallungszone zu unterscheiden. Die bodenbildenden Vorgange haben sicherlich schon fruher begonnen, wie der mittelalterliche fossile Ah-Horizont zeigt, laufen allerdings auch heute noch ab.