Einleitung — Religion und Moral

Einleitung — Religion und Moral
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Einleitung — 宗教与道德

DOI:
10.1007/978-3-322-94944-8_1
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发表时间:
2001
影响因子:
0.9
通讯作者:
G. Pickel
G. Pickel
中科院分区:
数学3区
文献类型:
--
作者:
Michael Krüggeler;G. Pickel

文献摘要

被引文献

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司法文学家乔治·施泰纳·维特里特在这些生活中的存在,是欧洲历史上恶毒的反犹太主义和以色列的反犹太主义的根源,是一种强烈的观察力ihm erlassenen Moral verfolgen kann: “Fur Mose brennen Gottes Gegenwart und sein Gebot, welche identisch sind, aus dem Busch heraus. Die einzige Selbstenthullung ist die einer Tautologie (diefur sich selfbst eine geschlossene Figur ist): es ist das ‚Ich Bin/Ich Bin' aus Ex 3,14。观察,观察,观察,观察自然,观察自然,观察形式的多元性,在存在的历史中,道德的观念,在中国和先知一神论中? Hervorgehen, kennen keine Kompromisse“(Steiner 1999:79f.)。 Wir finden nach Steiners Interpretation — und diese liese sich brotherseschichtlich durchaus verifizieren — im judischen Monotheismus also die denkbar engste Verbindung von Religion and Moral in der Form nahezu einer Identitat von Gott und Gebot, die ihrerseits im Dekalog eine diffenzierte Einheit von文化和道德规范。
Der judische Literaturwissenschaftler George Steiner vertritt in seinen Lebens-Erinnerungen die These, dass der in der Geschichte Europas virulente Antisemitismus auf die israelitische Erfindung eines Gottes zuruckgeht, der gerade aufgrund seiner Unsichtbarkeit eine strenge Observanz der von ihm erlassenen Moral verfolgen kann: „Fur Mose brennen Gottes Gegenwart und sein Gebot, welche identisch sind, aus dem Busch heraus. Die einzige Selbstenthullung ist die einer Tautologie (die fur sich selbst eine geschlossene Figur ist): es ist das ‚Ich Bin/Ich Bin‘ aus Ex 3,14. Paradoxerweise ist jedoch der Abstand zu einem bildlosen, undenkbaren, unsagbaren Gott auch der einer unertraglichen Nahe. Ungesehen sieht Er alles, Er zuchtigt bis ins dritte Glied und daruber hinaus. Kann es ein strengeres Oberservieren, eine strengere Observanz geben, eine, die den animistischen, ikonischen, pluralistischen Impulsen der menschlichen Natur, den trostenden Formen, in denen wir die Geschichten unseres Seins erzahlen, fremder ware? Die moralischen Gebote, die aus dem sinaitischen und prophetischen Monotheismus hervorgehen, kennen keine Kompromisse“ (Steiner 1999: 79f.). Wir finden nach Steiners Interpretation — und diese liese sich religionsgeschichtlich durchaus verifizieren — im judischen Monotheismus also die denkbar engste Verbindung von Religion und Moral in der Form nahezu einer Identitat von Gott und Gebot, die ihrerseits im Dekalog eine differenzierte Einheit von kultischreligiosen und ethischen Gesetzen spiegelt.