Enantioselektive Synthese mit Lithium/(−)‐Spartein‐Carbanion‐Paaren
Enantioselektive Synthese mit Lithium/(−)‐Spartein‐Carbanion‐Paaren
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锂/(−)-Spartein-Carbanion-Paaren 的对映选择性合成
DOI:
10.1002/ange.19971092105
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发表时间:
1997
影响因子:
--
通讯作者:
T. Hense
中科院分区:
文献类型:
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作者:
D. Hoppe;T. Hense
„Chirale Carbanionen” - gemeint sind enantiomerenangereicherte Lithium-Carbanion-Paare, in denen das carbanionische Zentrum die chirale Information tragt - galten bis vor kurzem als „Exoten”. In den vergangenen zehn Jahren wurde deutlich, das sie eine bedeutsame Rolle in der enantioselektiven Synthese spielen konnen, da die Substitution des Lithiumatoms stereospezifisch - meistens unter Retention der Konfiguration - verlauft. Auch sind sie leichter und allgemeiner zuganglich als ursprunglich vermutet. Der Kniff besteht in der Verwendung von Lithium-Kationen mit chiralen Liganden, sei es bei der kinetisch gesteuerten enantiotopos-differenzierenden Deprotonierung mit Alkyllithiumverbindungen als Base oder bei der thermodynamisch gesteuerten Gleichgewichtseinstellung in konfigurativ labilen, epimeren Ionenpaaren. Als chiraler zweizahniger Ligand hat sich das Lupinen-Alkaloid (-)-Spartein bestens bewahrt, seine Effizienz und Anwendungsbreite sind bislang unerreicht. Der Aufsatz gibt einen Uberblick uber die Herstellung chiraler Reagentien - vorwiegend umgepolte Synthone wie Homoenolate, 1-Oxyalkanide mit breitem Substitutionsmuster und α-Aminobenzyl-Anionen.