Ringexpansion des Fullerengerüstes durch hochregioselektive Bildung von Diazafulleroiden
Ringexpansion des Fullerengerüstes durch hochregioselektive Bildung von Diazafulleroiden
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DOI:
10.1002/ange.19951071218
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发表时间:
1995-06
影响因子:
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通讯作者:
Thomas Grösser;Maurizio Prato;Vittorio Lucchini;A. Hirsch;F. Wudl
中科院分区:
文献类型:
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作者:
Thomas Grösser;Maurizio Prato;Vittorio Lucchini;A. Hirsch;F. Wudl
Untersuchungen iiber die Regiochemie von Mehrfachadditionen an C,, gehoren gegenwartig zu den interessantesten Aufgabenstellungen in der Organischen Fullerenchemie [']. Der erste Schritt bei Cycloadditionen ist immer der Angriff an eine Doppelbindung, die zwei Sechsringen des Fullerengeriists gemeinsam ist (6-6-Bindungen)[". Mehrfachadditionen an diese 6-6-Bindungen weisen bereits eine signifikante Regioselektivitat auf [ll. Durch sukzessive Additionen in e-Positionen (oktaedrische Positionen) konnen z. B. hochsymmetrische Hexaaddukte synthetisiert werden ['d-fl. Additionen von DiazoverbindungenL3] oder Aziden14] an C,, fiihren unter Verlust von N, aus den durch Uberbriickung der 6-6-Bindungen zunachst gebildeten Pyrazolinen bzw. Triazolinen zu ringgeoffneten 5-6-Addukten (Fulleroiden). In den Fulleroiden C,, R, und C,, NR ist das Tc-Elektronensystem von C,, intakt, und das Fullerengeriist enthalt einen iiberbriickten neungliedrigen RingL3,'I. Die Expansion oder das Offnen des C,,-Geriistes konnte sich als Schliisselschritt bei der gezielten Synthese von endohedralen C,,-Verbindungen erweisen. In dieser Arbeit berichten wir erstmals iiber die Regiochemie der Addition an Fulleroide. Wir zeigen, daB Diazafulleroide rnit einer weiteren Ringexpansion (drei siebenund ein elfgliedriger Ring innerhalb des Fullerengeriistes) iiber einen aufiergewohlich regioselektiven Reaktionsweg entstehen. Dariiber hinaus wurden erstmals intermediare Triazoline isoliert, die zu Azafulleroiden reagieren. Urspriinglich haben wir Azafulleroide durch Umsetzung von C,, rnit einer Bquimolaren Menge an Azid in Chlorbenzol unter RiickfluB herge~ tellt [~]. Dabei erhielten wir die Azafulleroide 1 als Hauptprodukte sowie polarere Verbindungen, die nicht wei-