Der rote Faden : kommunistische Parteigeschichte und Zensur unter Walter Ulbricht
Der rote Faden : kommunistische Parteigeschichte und Zensur unter Walter Ulbricht
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死记硬背:沃尔特·乌布利希的共产主义党政和民主
DOI:
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发表时间:
2003
期刊:
影响因子:
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通讯作者:
S. Lokatis
中科院分区:
文献类型:
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作者:
S. Lokatis
Warum widmete Walter Ulbricht zehn Jahre lang seine knapp bemessene Freizeit parteigeschichtlichen Fragen? Hatte das Politburo nichts Besseres zu tun, als uber die Redaktion der Briefe Thalmanns zu beraten? Was stand dahinter, wenn Otto Grotewohls funfbandige Geburtstagsausgabe an einer einzigen Fusnote scheiterte, und weshalb schmolz die Pieck-Ausgabe von funfzehn Banden auf sechs zusammen? Welche Geheimnisse verbargen sich hinter dem Streit um den richtigen "Charakter der Novemberrevolution", was durfte man wann uber Stalins "Personenkult" schreiben, und warum lautete die einzig richtige Reihenfolge "Karl und Rosa"? Im ideologischen Kernbereich der SED konnte jedes falsche Komma ein politischer Fehler sein und ein gestrichener Name einen Kurswechsel andeuten. "Der rote Faden" fuhrt den Leser in ein untergegangenes Diskurs-Labyrinth, in dem parteigeschichtliche Texte sehr, sehr ernst genommen wurden. Im Mittelpunkt steht dabei die achtbandige "Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung" von 1966, eine mit einzigartigem Aufwand fabrizierte und verbreitete "Heilige Schrift" der SED. (Verlagstext, siehe: http://www.boehlau-verlag.com/978-3-412-04603-3.html)