Pflege und Ungleichheit: Ungleiche Citizenship rights im internationalen Vergleich
Pflege und Ungleichheit: Ungleiche Citizenship rights im internationalen Vergleich
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Pflege und Ungleichheit: Ungleiche Citizenship Rights im Internationalen Vergleich
DOI:
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发表时间:
2008
期刊:
影响因子:
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通讯作者:
Hilde Theobald
中科院分区:
文献类型:
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作者:
Ursula Dallinger;Hilde Theobald
Wie Wohlfahrtsstaaten mit der Etablierung sozialer Rechte das Zusammenspiel von Pflegebedurftigkeit und sozialer Ungleichheit beeinflussen, ist systematisch noch ein weitgehend unterbelichtetes Thema. Der demografische Wandel fuhrte seit den 90iger Jahren des letzten Jahrhunderts in vielen europaischen Gesellschaften zu einer Einfuhrung sozialer Rechte fur das Risiko der Pflegebedurftigkeit, die in der Regel Geldleistungen oder professionelle ambulante Dienste bzw. institutionalisierte Versorgung einschliesen. Der Trend zu einer verstarkt offentlich finanzierten Pflege ist — abgesehen davon, dass man die insbesondere durch die schrumpfende jungere Generation knapper werdenden Pflegepotentiale stutzen will — auch ein Ausdruck der Absicht, das Risiko der Pflegebedurftigkeit und dessen Folgen gleicher auf viele Schultern zu verteilen. Gleich ob man steuerfinanzierte oder durch Sozialversicherungen finanzierte Leistungen fur Pflegebedurftige und ihre Angehorigen betrachtet, sie bilden einen kollektiven Pool, der partiell die privaten Pflegerisiken und Ressourcenausstattungen an Einkommen und Vermogen angleicht. Uber die horizontale Gleichheit hinaus, die ein sozialstaatlich organisierter Absicherungspool bietet, stand bisher die geschlechtsspezifische Ungleichheit in der Pflege und ihre wohlfahrtsstaatliche Einbettung im Fokus der sozialwissenschaftlichen Debatte. Aber welche Moglichkeiten der sozialen Ungleichheit gibt es uberhaupt in der Pflege und welche Rolle spielen dabei Wohlfahrtsstaaten mit den von ihnen definierten sozialen Rechten?