Über einen (unentdeckten) Gottesbeweis in Kants Philosophie des Gewissens
Über einen (unentdeckten) Gottesbeweis in Kants Philosophie des Gewissens
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关于康德良心哲学中上帝的(未被发现的)证明
DOI:
10.1163/9789004327191_008
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发表时间:
2016
期刊:
影响因子:
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通讯作者:
E. E. Schmidt
中科院分区:
文献类型:
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作者:
Dieter Schönecker;E. E. Schmidt
In Philosophie und Theologie gibt es eine reiche und alte Tradition, die zwischen dem Gewissen und Gott einen starken Zusammenhang herstellt: Traditionell wurde und wird das Gewissen als Stimme Gottes verstanden, die uns warnt oder verurteilt; Philon von Alexandria oder Augustinus etwa könnte man als Vertreter einer solchen Richtung nennen. 1 Auch bei Immanuel Kant finden wir eine Theorie des Gewissens, die uns letztlich zu Gott führt–und dies nicht nur in einem übertragenen Sinne. Wir werden zeigen, dass es gute (und bisher übersehene) Gründe gibt, in Kants Theorie des Gewissen einen praktischen Beweis für die Existenz Gottes zu sehen. Zu diesem Zweck werden wir einen genaueren Blick in den § 13 der Tugendlehre werfen. Kant arbeitet hier mit einer schon in der Patristik2 gebräuchlichen Theorie des Gewissens als „Gericht “(zB 438, 8) 3 bzw.„Gerichtshof [..]“(438, 11), an dem verschiedene Personen–ua „Angeklagte [r]“(438, 30) und „Richter “(438, 30)–den