DIABETIC OSTEOMYELOPATHY - HISTO-BIOPTIC DATA OF BONE AND BONE-MARROW IN DIABETES-MELLITUS
DIABETIC OSTEOMYELOPATHY - HISTO-BIOPTIC DATA OF BONE AND BONE-MARROW IN DIABETES-MELLITUS
复制标题
DOI:
10.1007/bf01476763
复制
发表时间:
1978-01-01
期刊:
影响因子:
--
通讯作者:
ADELMANN, BC
中科院分区:
文献类型:
--
作者:
BARTL, R;MOSER, W;ADELMANN, BC
Beckenkammbiopsien von 118 Patienten mit manifestem Diabetes mellitus wurden histologisch und histomorphometrisch ausgewertet und mit den klinischen Daten verglichen. Die histobioptischen Ergebnisse zeigen, daß sich die „diabetische Mikroangiopathie“ auch im Gefäßsystem des Knochenmarkes manifestiert. Mit Betonung im Bereich der Arteriolen und Kapillaren waren einerseits exsudativ-degenerative Wandveränderungen, andererseits entzündlich-fibrosierende perivaskuläre Reaktionen nachweisbar. Pathogenetisch sind diese Gefäßveränderungen bei Diabetes mellitus im Rahmen einer biochemisch veränderten Basalmembran mit erhöhter Permeabilität für Plasmaproteine zu erklären, die wiederum eine perivaskuläre Entzündungsreaktion auslösen.Neben der angiologischen Beurteilung des Diabetikers ermöglicht die Beckenkammbiopsie auch differenzierte und quantifizierbare Aussagen über hämatologische und osteologische Probleme im Rahmen des diabetischen Spätsyndroms. Bisher unbekannt war bei Diabetes mellitus die ausgeprägte Entzündungsreaktion des Knochenmarkstromas, die mit den serologischen Entzündungsparametern korreliert und sich klinisch häufig als sog. Infektanämie äußert. Eine Beteiligung der beschriebenen Myelitis an der Pathogenese des markatrophisch-osteoporotischen Bildes bei Diabetes mellitus kann angenommen werden.Knochenveränderungen bei Diabetes mellitus treten gegenüber einem altersentsprechenden Normalkollektiv signifikant häufiger auf und manifestieren sich als rarefizierende Osteopathie ohne wesentliche Umbausteigerung. Als Ursache kommen neben der dia betischen Mikroangiopathie mit begleitender Myelitis zahlreiche andere Faktoren, wie Störung der Kollagensynthese, des Kalziumstoffwechsels sowie Bewegungsmangel in Frage. Übereinstimmend mit den Ergebnissen anderer Autoren wiesen die Patienten mit Insulin-Therapie gegenüber oral eingestellten Diabetikern einen geringeren Osteoporosegrad auf.Unsere Ergebnisse erlauben die morphologische und klinische Definition einer diabetischen Osteomyelopathie mit eigenständiger Pathogenese. Sie ist charakterisiert durchexsudativ-entzündliche Veränderungen der Knochenmarkgefäße,plasmazelluläre Myelitis mit markatrophischer Komponente,Osteoporose ohne nachweisbare Umbausteigerung.