Selektive Dimetallierung von [Mn(η5‐C5H5)(η6‐C6H6)]: Struktur im Kristall und Umsetzung zu gespannten [n]Metalloarenophanen
Selektive Dimetallierung von [Mn(η5‐C5H5)(η6‐C6H6)]: Struktur im Kristall und Umsetzung zu gespannten [n]Metalloarenophanen
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选择性二金属化 [Mn(η5-C5H5)(η6-C6H6)]: Struktur im Kristall und Umsetzung zu gespannten [n]Metalloarenophanen
DOI:
10.1002/ange.200604391
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发表时间:
2007
影响因子:
--
通讯作者:
Krzysztof Radacki
中科院分区:
文献类型:
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作者:
H. Braunschweig;Thomas Kupfer;Krzysztof Radacki
Während der letzten 15 Jahre haben gespannte ansa-Komplexe wegen ihrer besonderen Struktur-und Bindungseigenschaften sowie ihrer Reaktivität großes Interesse geweckt.[1] Üblicherweise ist diese Verbindungsklasse durch stöchiometrische Salzeliminierungsreaktionen zwischen dimetallierten Metallocenen und Elementdihalogeniden zugänglich. Definierte und selektiv dimetallierte Sandwichkomplexe sind daher von wesentlicher Bedeutung für diese Synthese und für die Funktionalisierung von Metallocenen im Allgemeinen. Durch Einsatz von Alkyllithium-Basen in Gegenwart koordinierender Amine wie N, N, N’, N’-Tetramethylethylendiamin (tmeda) oder N, N’, N’, N’’, N’’-Pentamethyldiethylentriamin (pmdta) gelang die zweifache Deprotonierung der homoleptischen Sandwichverbindungen [M (η5-C5H5) 2](M= Fe,[2] Ru [3]),[M (η6-C6H6) 2](M= V,[4] Cr [5]) sowie der heteroleptischen Komplexe [M (η5-C5H5)(η7-C7H7)](M= Ti,[6] V,[7] Cr [1f]). Abgesehen von den dilithiierten Ferrocenderivaten [Fe (η5-C5H4Li) 2]· pmdta [8] und [Fe (η5-C5H4Li) 2] 3·(tmeda) 2 [9] sind strukturell charakterisierte, dimetallierte Metallocene bis heute jedoch äußerst selten. Vor kurzem berichteten Mulvey und Mitarbeiter über die selektive Tetrametallierung von Ferrocen und seinen höheren Homologen,[10] die synergistische Monodeprotonierung von Bis (benzol) chrom [11] und die selektive Dimetallierung von Ferrocen.[12] Alle Komplexe wurden durch Einsatz gemischter Alkalimetall-Magnesiumamid-Basen erhalten und ihre Strukturen im Kristall bestimmt.Im Zusammenhang mit unseren jüngsten Studien an gespannten Metalloarenophanen haben wir uns für ansa-Komplexe des Mangans interessiert. Da die Metallierung von Manganocen [Mn (η5-C5H5) 2] zur Zersetzung führt und infolgedessen entsprechende ansa-Komplexe auf ein einziges strukturell charakterisiertes Beispiel beschränkt sind,[13] haben wir uns dem heteroleptischen Sandwichkomplex [Mn-(η5-C5H5)(η6-C6H6)](1) zugewandt, der erstmals von Fischer und Breitschaft 1966 hergestellt wurde.[14] Zwar war diese Verbindung bereits Gegenstand mehrerer spektroskopischer [15] und theoretischer Studien,[16] ihre Reaktivität wurde