Spätrömische Terra Nigra aus Castrop-Rauxel-Ickern – die Suche nach den Produzenten
Spätrömische Terra Nigra aus Castrop-Rauxel-Ickern – die Suche nach den Produzenten
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来自卡斯特罗普-劳克塞尔-伊肯的晚期罗马黑地 - 寻找生产者
DOI:
10.11588/aiw.0.0.26041
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发表时间:
2013
期刊:
影响因子:
--
通讯作者:
C. Agricola – Th. Hahn – M. Helfert
中科院分区:
文献类型:
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作者:
C. Agricola – Th. Hahn – M. Helfert
Bei den Ausgrabungen im Areal der germanischen Siedlung von Castrop-Rauxel-Ickern, die vom 1. bis zum 4. Jahrhundert bestanden hat, konnte umfangreiches keramisches Fundmaterial geborgen werden. Darunter befinden sich neben frei geformter Keramik insgesamt 7% Drehscheibenware, wovon die sogenannte Terra Nigra fast die Hälfte ausmacht. Diese Keramikware ist typisch für das 4. Jahrhundert und war in den Niederlanden sowie in Nordwestdeutschland weit verbreitet. Die Frage nach den Ursprüngen und potenziellen Produktionsorten dieser Keramik ist bisher jedoch noch ungeklärt. In der Forschung wird sowohl eine Produktion innerhalb der Grenzen der spätrömischen Nordwestprovinzen als auch eine einheimische germanische Herstellung diskutiert.Gruppe der einheimischen, frei geformten Keramik, die bei den geochemischen Analysen als Vergleichsgruppe für eine lokale Produktion verwendet wurde. Das Fundmaterial setzt sich aus den sogenannten Fußschalen zusammen, die der Form Chenet 342/Gellep 273 entsprechen. Die Gesamtform der Gefäße ist hochoval und der Hals trichterförmig nach außen umgebogen. Von der stark gewölbten Gefäßschulter ist er deutlich abgesetzt. Vereinzelt sind Rillen oder Stufen am Übergang vom Hals-zum Schulterbereich zu erkennen. An die Schulter schließt ein konisches Gefäßunterteil mit abgesetztem Fuß an. Dieser ist zylindrisch und gelegentlich durch Rillen gegliedert, wobei die Standfläche konkav oder gewölbt sein kann. Anhand der Randgestaltung lassen sich insgesamt vier Varianten unterscheiden (Abb. 1). Die Gefäße weisen eine Verzierung durch Ratterdekor (Kerbbänder) auf, welcher in Anordnung und Ausprägung sehr unterschiedlich ist. Grundsätzlich gilt, dass Verzierungen in allen Bereichen des Gefäßkörpers angebracht wurden, allerdings kommen auch unverzierte Gefäße vor.