Familie und Peers: zwei zentrale Sozialisationskontexte zwischen Rivalität und Komplementarität
Familie und Peers: zwei zentrale Sozialisationskontexte zwischen Rivalität und Komplementarität
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家庭和同侪:两个中心社会化问题的竞争和合作
DOI:
10.1007/978-3-531-92315-4_18
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发表时间:
2010
影响因子:
3.1
通讯作者:
Anna Brake
中科院分区:
文献类型:
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作者:
Anna Brake
„Abdankung der Eltern“, so uberschrieb Oswald (1980) – gleichwohl mit einem Fragezeichen versehen – seine empirische Studie, mit der das Ziel verbunden war, aus Elternsicht und aus der Perspektive der Jugendlichen selbst die vielfaltigen Veranderungen zu beschreiben, die sich im Jugendalter in der Qualitat und der Struktur der Beziehung von Jugendlichen und ihren Eltern zeigen. Mit der zuspitzenden Rede von einer „Abdankung der Eltern“ wird angeknupft an die Vorstellung, in der Jugendphase sei die Phase des elterlichen Einflusses im Wesentlichen an ihr Ende gekommen. Die Eltern danken ab und uberlassen nun anderen sozialen Einflussgrosen das Feld. Hier gelten die Gleichaltrigen als diejenigen, die den Eltern als zentrale soziale Bezuggrose den Platz streitig machen. Mit ihnen wird zunehmend mehr (von den Eltern nur bedingt kontrollierte und kontrollierbare) Zeit verbracht, sie sind diejenigen, an denen sich orientiert, was aus Sicht der Jugendlichen angesagt ist, sie werden zu einer wichtigen Quelle von psychosozialer Unterstutzung und Anerkennung bei der Herausbildung einer eigenstandigen Identitat.