Discounter versus Supermarkt?
Discounter versus Supermarkt?
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折扣店与超市?
作者:
Jürgens
12 U. Jürgens die jeweils von genau einem Supermarkt geprägt ist. In drei Fällen handelt es sich dabei um Edeka-Läden (in Brande, Felde und Hamdorf; Schließung des Edeka-Ladens in Eggebek oktober 2011), in einem Fall um einen sogenannten Topkauf der Coop-Gruppe in Groß Vollstedt (Nachbargemeinde zu Felde)(Abb. 2). Die Verkaufsfläche beträgt ca. 250–800 m2. Alle Läden befinden sich in integrierter Lage als Zentrum des dorfgeschehens, was das einkaufen und die Inanspruchnahme sonstiger Dienstleistungen wie den postservice anbelangt. in der regel existieren im Umfeld kleinere selbstständig geführte Fachgeschäfte und dienstleister, die vom Kundenstrom des Supermarktes profitieren und in ihrer Sortimentsnische zuweilen seit Jahrzehnten bestehen. In keinem Ort gibt es Lebensmittelfilialisten im engeren Sinne, da die Edeka-und Topkauf-Händler als Selbstständige fungieren und auch über ihren persönlichen Namen (Edeka Müller, Schuster etc.) vom Publikum wahrgenommen werden. in drei von vier Fällen sind die Geschäfte in veralteten Ladenobjekten untergebracht, so dass sich keine oder nur begrenzte Möglichkeiten eröffnen, vor Ort die Ladenfläche zu erweitern. Gleichwohl haben alle Supermärkte das breite Sortiment ihrer Lieferanten mit bis zu 12.000 Artikeln–darunter sowohl Markenartikel als auch No-Name-Discountprodukte–im Angebot. In der Regel (Ausnahme Gemeinde Felde) ist der Einzugsbereich der Läden auf die eigene Gemeinde begrenzt, was sich einerseits aus der Kleinheit der Läden, andererseits durch die (Discounter-) Wettbewerber-und Sogsituation der Nachbargemeinden ergibt. Gespräche vor Ort zeigen, dass die lokale Bevölkerung viele einkäufe mit außergemeindlichem Arbeitspendeln verbindet.