Diskriminierung und Toleranz: psychologische Grundlagen und Anwendungsperspektiven
Diskriminierung und Toleranz: psychologische Grundlagen und Anwendungsperspektiven
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歧视与宽容:心理基础与应用视角
DOI:
10.1007/978-3-531-91621-7
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发表时间:
2009
期刊:
影响因子:
--
通讯作者:
Beelmann
中科院分区:
文献类型:
--
作者:
K. J. ;Beelmann
Will man ein Buch über Diskriminierung und Toleranz einleiten und dafür Beispiele gebrauchen, so kann man aus einem schier unerschöpflichen tagesaktuellen und historischen Topf schöpfen. Dies bietet sich mit dem Verweis auf die hohe Subjektivität bei der Auswahl der Beispiele weniger an. Ein von den Autoren als prägnant und treffend eingeschätztes Beispiel könnte als Fehleinschätzung aufgefasst werden. Es könnte sogar der Vorwurf der Diskriminierung von nicht genannten Gruppen vorgebracht werden, die sich übergangen fühlen. Diskriminierungsbeispiele erscheinen als hoch intersubjektiv und die Grenze zur Diskriminierung ist selbst bei ihrer Auswahl offensichtlich schnell überschritten. Diskriminierung ist mittlerweile zu einem Alltagsbegriff geworden, so dass eine lexikalische Definition zunächst nicht notwendig erscheinen mag. Obwohl einerseits Menschen versuchen, bloß nicht als diskriminierend zu erscheinen, wie Forschungen aus den USA zeigen (vgl. Monin & Miller, 2001), nehmen Diskriminierungsphänomene in der Gesellschaft kaum spürbar ab. Diskriminierung wird zumindest in unserem Rechtssystem nunmehr auch höchstrichterlich sanktioniert (zB Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz in der Bundesrepublik Deutschland oder Antidiskriminierungsrichtlinien aus den Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs), aber auch diese Instrumente scheinen angesichts vielfältiger gegen-