Starburst‐Dendrimere: Kontrolle von Größe, Gestalt, Oberflächenchemie, Topologie und Flexibilität beim Übergang von Atomen zu makroskopischer Materie
Starburst‐Dendrimere: Kontrolle von Größe, Gestalt, Oberflächenchemie, Topologie und Flexibilität beim Übergang von Atomen zu makroskopischer Materie
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DOI:
10.1002/ange.19901020204
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发表时间:
1990-02
影响因子:
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通讯作者:
D. A. Tomalia;Adel M. Naylor;W. A. Goddard
中科院分区:
文献类型:
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作者:
D. A. Tomalia;Adel M. Naylor;W. A. Goddard
Starburst-Dendrimere sind dreidimensionale, hoch geordnete oligomere und polymere Verbindungen, die ausgehend von kleinen Molekulen – „Initiatorkernen” wie Ammoniak oder Pentaerythrit – durch eine sich standig wiederholende Reaktionsfolge entstehen. Bei den Synthesen, bei denen Schutzgruppentechniken von entscheidender Bedeutung sind, werden diskrete Entwicklungsstufen – „Generationen” – durchlaufen, deren Grose, Gestalt und Oberflachenchemie durch die Aufbauschritte und die Synthesebausteine kontrolliert werden konnen. Mit den Starburst-Dendrimeren und verwandten Verbindungen konnen einige Eigenschaften von Micellen und Liposomen nachgeahmt werden, aber auch solche von Biomakromolekulen und noch komplizierteren aber gleichfalls hoch geordneten Bausteinen biologischer Systeme. Vielerlei Anwendungen dieser neuen Verbindungsklasse sind denkbar, insbesondere im Bereich der Nachahmung groser Biomolekule (Arzneimitteltransport, Impfstoffe). Dieser neue Zweig der „Supramolekularen Chemie” durfte der Organischen wie der Makromolekularen Chemie neue Impulse geben.