Soziale Polarisierung durch Wissen
Soziale Polarisierung durch Wissen
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科学中的社会极化
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发表时间:
2001
期刊:
影响因子:
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通讯作者:
Uwe H. Bittlingmayer
中科院分区:
文献类型:
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作者:
K. Kraemer;Uwe H. Bittlingmayer
Mehr als je zuvor ist Wissen zu einem zentralen Faktor des gesellschaftlichen Wandels geworden, nicht nur in der Okonomie, sondern zugleich auch in allen anderen „Funktionssystemen“ — und dies mit weitreichenden Folgen fur die materielle und symbolische Reproduktion der modernen Gesellschaft. In der sozialwissenschaftlichen Debatte zur „postindustriellen“ oder „Wissensgesellschaft“ (vgl. Bell 1973; Stehr 1994; Eickelpasch/Rademacher 1997) werden diese Veranderungen mit unterschiedlichen Hoffnungen verbunden: Die „Wissensgesellschaft“ konne die Strukturprobleme moderner kapitalistischer Gesellschaften beheben, das viel beschworene Szenario vom Ende der Arbeitsgesellschaft (vgl. den Beitrag von Bons in diesem Band, S. 331ff.) verhindern und eine lang anhaltende wirtschaftliche Prosperitatsphase bis weit in das nachste Jahrhundert einlauten (vgl. Meyer-Stammer 1997), wenn der Faktor Wissen gegenuber den traditionellen Produktionsfaktoren Boden, Kapital und Arbeit an okonomischer Bedeutung gewinne (vgl. Willke 1998: 162f). Die „ Wissensgesellschaft“ begunstige eine Demokratisierung der Aneignung und Nutzung von Wissen, da die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien den Zugang zu Wissen auch fur bisher bildungsferne Bevolkerungsgruppen erleichtere (vgl. Stehr 1994). Die „Wissensgesellschaft“ erlaube neue Formen demokratischer Partizipation durch die Moglichkeit der Kommunikation unter physisch Abwesenden.