Die Ausdifferenzierung wissenschaftlicher Diskurse
Die Ausdifferenzierung wissenschaftlicher Diskurse
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科学话语的差异
DOI:
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发表时间:
1975
期刊:
影响因子:
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通讯作者:
G. Böhme
中科院分区:
文献类型:
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作者:
G. Böhme
Eine zentrale These meines Aufsatzes „Die soziale Bedeutung kognitiver Strukturen“1 war die Behauptung, das Argumentation das organisierende Prinzip von scientific communities sei, d. h. also diejenige Interaktion, die die informelle Kooperation in Forschungsgemeinschaften konstituiert. Gegen diese These ist u. a. eingewandt worden, das wissenschaftliche Kommunikation haufig durch — in bezug auf die logische Relevanz ihrer Verknupfung — wesentlich schwachere Auserungsformen gefuhrt wird und das uberhaupt Argumentation als Form wissenschaftlicher Kooperation bereits einen relativ fortgeschrittenen Entwicklungsstand einer Disziplin bezeichne, namlich eine „theorieintensive” Phase der Forschung. Solche berechtigten Einwande2 fuhren naturgemas zu der Frage nach weiteren Einheiten wissenschaftlicher Kommunikation, nach lockereren Zusammenhangen, nach schwacheren Abgrenzungen, als sie durch den Kontext einer Argumentation gegeben sind; sie veranlassen eine Dynamisierung der Beschreibungsweise, mit Hilfe deren sich wissenschaftliche Kommunikation qua Argumentation als ein relativ fortgeschrittener, ein relativ „reifer“ Stand einer spezifischen Wissenschaftsentwicklung charakterisieren last.