Wissenschaft und Politik im Leben von Max Steenbeck (1904–1981)
Wissenschaft und Politik im Leben von Max Steenbeck (1904–1981)
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马克斯·斯汀贝克 (Max Steenbeck) 一生中的科学与政治 (1904â1981)
DOI:
10.1007/978-3-658-18113-0
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发表时间:
2016
期刊:
影响因子:
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通讯作者:
Bernd Helmbold
中科院分区:
文献类型:
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作者:
Bernd Helmbold
Max Steenbeck, Jahrgang 1904 und aus bildungsbürgerlichem Hause kommend, hatte bis zur Mitte der 1960er Jahre in seinem abwechslungsreichen Leben überaus erzählenswerte Erfahrungen gemacht. Er hatte Chemie studiert, sich bei Kossel und Geiger in die Physik eingearbeitet und promoviert, und war dann fast zwei Jahrzehnte lang als Industriephysiker bei Siemens in relativ freier Stellung in einem Forschungslaboratorium tätig. Max Steenbeck wurde im Zuge der Niederschlagung der nationalsozialistischen Diktatur Deutschlands und den Wirren um die Einnahme Berlins durch die alliierten Truppen der Roten Armee vereinnahmt. Er arbeitete mehr als 10 Jahre ausgezeichnet bezahlt und unter guten Bedingungen in der Sowjetunion an der Problematik der Trennung von Uranisotopen. Im Zuge seiner Rückkehr entschied sich Steenbeck für die DDR und stieg dabei in kürzester Zeit zu einem der führenden Wissenschaftsorganisatoren auf. So hatte er ab 1965 als Präsident des Forschungsrates der DDR quasi den Status eines Ministers und Zugang zu Beratungen dieser Ebene. Steenbeck war an der Gründungsphase der KSZE beteiligt und trug aktiv als Vorsitzender des DDR-Komitees zur multilateralen Völkerverständigung auf politischem Parkett bei. Darüber hinaus agierte er als Wissenschaftler an der Friedrich-Schiller-Universität Jena mit