Feste Beziehung oder One-Night-Stand? Hochmobile und ihre Bindung zu Orten
Feste Beziehung oder One-Night-Stand? Hochmobile und ihre Bindung zu Orten
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狂欢节还是一夜情?
DOI:
10.1007/978-3-531-90283-8_10
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发表时间:
2006
期刊:
影响因子:
--
通讯作者:
Magdalena Nowicka
中科院分区:
文献类型:
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作者:
Magdalena Nowicka
Die Reflexion uber Mobilitat und territoriale Bindung als Gegensatze ist ein Zeichen der Zeit. Die letzten Dekaden charakterisierte eine neue Art der globalen Mobilitat, die sich schnell ins Zentrum des sozialwissenschaftlichen Interesses setzte (z. B. M. Castells 1996; Z. Bauman 2000; G. Robertson et al. 1994; J. Urry 2000). In der Literatur wird das Spannungsfeld zwischen Integration und geographischer Mobilitat aufgegriffen, in dem sich die hoch mobilen Individuen sowie die „Gastgemeinschaften“ standig befinden (F. Moulaert 2003). Die mobilen Individuen werden metaphorisch oft als Entwurzelte oder Heimatlose (homeless people) betrachtet (B. Anderson 1983; A.D. Smith 1986; G. Deleuze/F. Guattari 1987; L.H. Malkki 1997), die eine Elite der Globalisierung bilden (M. Castells 1996) oder Opfer von Vertreibung sind und sich an Orten nur beschrankt integrieren konnen. Da konventionell Identitaten, das Zuhause und die Gemeinschaften als stabile, territorial eingebettete locations verstanden werden, aus denen die Migranten abreisen und in die sie ihr „neues“ Zuhause verlegen (S. Ahmed et al. 2003), wird die Mobilitat der Individuen als ein Faktor gesehen, der ihre personliche Identitat und ihr personliches Wohlbefinden bedroht. Postmoderne Autoren wie Marc Auge (1994a, 1994b) verwiesen auf die verlorene Fahigkeit der Orte, individuelle Biographien und Identitaten zu binden und ihnen einen Sinn zu verleihen.