Habituelle Passungen und Nicht-Passungen angehender und berufseinsteigender Lehrpersonen im Sprechen über die (professionelle) schulische Praxis
Habituelle Passungen und Nicht-Passungen angehender und berufseinsteigender Lehrpersonen im Sprechen über die (professionelle) schulische Praxis
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Habituelle Passungen und Nicht-Passungen angehender und berufseinsteigender Lehrpersonen im Sprechen über die (professionelle) schulische Praxis
DOI:
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发表时间:
2017
期刊:
影响因子:
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通讯作者:
Julia Sotzek
中科院分区:
文献类型:
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作者:
Nina Meister;Julia Sotzek
Berufliche Arbeit nimmt entscheidend Einfluss auf die Habitusentwicklung und Identitatsbildung der Berufsausubenden. Mit dieser Annahme lasst sich fragen, wie angehende und berufseinsteigende Lehrpersonen ihre (antizipierte) berufliche Praxis wahrnehmen, deuten und bewaltigen. Ausgehend von einem laufenden Dissertationsprojekt im Rahmen des DFG/SNF-Projekts „Kompetenzentwicklung und Beanspruchung im Berufseinstieg von Lehrerinnen und Lehrern“ (KomBest), geleitet von Uwe Hericks und Manuela Keller-Schneider, werden fur diesen Beitrag (Nicht-) Passungsprozesse zwischen den Habitus von berufseinsteigenden Lehrpersonen und den erlebten normativen Erwartungen in den Blick genommen. Angenommen wird, dass sich (Nicht-)Passungsprozesse uber Ausbildungsphasen hinweg permanent in Form von – bewussten und unbewussten – Reflexionsprozessen der beruflichen Tatigkeit vollziehen. So dokumentieren sich diese auch im Sprechen von Lehramtsstudierenden uber fremde (professionelle) Praxis. Ausgehend von Gruppendiskussionen mit Sportstudierenden werden die sich in diskursiven Aushandlungen dokumentierenden Orientierungen rekonstruiert, die Hinweise auf eine (individuelle und kollektive) Passung oder Nicht-Passung zu einem antizipierten professionellen Habitus liefern. Dafur werden erste Ergebnisse eines Teilprojekts einer kumulativen Habilitation vorgestellt, die im Rahmen von ProPraxis (als Teil der Qualitatsoffensive Lehrerbildung) an der Philipps-Universitat Marburg entsteht. Das Datenmaterial beider Projekte wird mit der Dokumentarischen Methode ausgewertet. (Nicht-) Passungsprozesse werden in Bezug auf die Habitustheorie von Bourdieu und Methodologie der Dokumentarischen Methode konzeptualisiert.