Intermedialität - Intramedialität - Transkriptivität. Überlegungen zu einigen Prinzipien der kulturellen Semiosis
Intermedialität - Intramedialität - Transkriptivität. Überlegungen zu einigen Prinzipien der kulturellen Semiosis
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Intermedialität - Intramedialität - Transkriptivität。
DOI:
10.1515/9783110223613.299
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发表时间:
2009
期刊:
影响因子:
0.5
通讯作者:
L. Jäger
中科院分区:
文献类型:
--
作者:
L. Jäger
In den unterschiedlichsten disziplinaren Kontexten der Kultur- und Medienwissenschaften findet in den beiden letzten Jahrzehnten der Befund grose theoretische Aufmerksamkeit, dass Medien intermedial aufeinander Bezug nehmen (Bolter/Grusin 2001) und dass sie sich intramedial in rekursiven Schleifen auf sich selbst beziehen. Die kulturelle Semiosis wird – folgt man diesen Studien – auf einem Feld generiert, konserviert, gestort und fortgeschrieben, auf dem sich Kommunikation als semiologisches Spiel interagierender und miteinander verwobener Medien, als ein Ensemble von Praktiken „kultureller Rekonzeptualisierung“ (Manovich 2001) entfaltet. Der Beitrag vertritt die These, dass sich hinter der Vielfalt dieser kommunikativen Prozeduren in den Sprach-, Schrift- und Bildmedien, so unterschiedlich sie auch in medialer und asthetischer Hinsicht sind, ein grundlegendes Verfahren der kulturellen Semiosis verbirgt, das sich als ein Verfahren transkriptiver Bezugnahme beschreiben lasst. Die Annahme, dass Transkription eine grundlegende Operation der kulturellen Semiosis, d.h. der Prozeduren kultureller (intra- und intermedialer) Rekonzeptualisierung, darstellt, soll anhand einiger epistemologischer und zeichentheoretischer Prinzipien erlautert und theoretisch verstandlich gemacht werden.