Qualitätsmanagement als Steuerungsinstrument im Weiterbildungsbereich
Qualitätsmanagement als Steuerungsinstrument im Weiterbildungsbereich
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质量管理也是 Steuerungsinstrument im Weiterbildungsbereich
DOI:
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发表时间:
2012
期刊:
影响因子:
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通讯作者:
Bernhard Schmidt
中科院分区:
文献类型:
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作者:
Kirsten Aust;Bernhard Schmidt
Im Vergleich zu anderen Bereichen des Bildungssystems ist der Weiterbildungssektor weit weniger von staatlichen Regulierungen betroffen. Dies ermöglicht eine Vielfalt von Trägern, Einrichtungen, Angebotsformen und Bildungszielen, die gleichermaßen gewollt und zielführend ist. Die Pluralität von Anbietern und Angeboten ist notwendige Voraussetzung angesichts unterschiedlicher Aufgaben der Erwachsenenbildung und der Heterogenität ihrer Teilnehmenden und Adressat/inn/en, deren Bildungsziele, -interessen und -barrieren in hohem Maße von der individuellen Lebenslage (Bilger/ von Rosenbladt 2011), vorangegangenen Bildungserfahrungen (Tippelt u.a. 2009) und dem Herkunftsmilieu (Barz/Tippelt 2004) geprägt sind. Diese Differenzen spiegeln sich in sehr unterschiedlichen Anforderungen wider, die von den Adressat/inn/en an die Erwachsenenbildung herangetragen werden, und welchen ein breites Spektrum von Angeboten, unterschiedlich qualifizierte Lehrende und eine plurale Trägerlandschaft gegenüberstehen. Eine gezielte politische Steuerung des Weiterbildungssektors, der zunehmend marktförmige Strukturen aufweist (Tippelt/Eckert/Barz 1996), stößt schon deswegen an enge Grenzen. Zu den Resultaten einer für den Weiterbildungssektor prägenden Marktund Netzwerkorientierung kann u.a. die Spezialisierung von Anbietern, die Ausrichtung an ausdifferenzierten Zielgruppen, die Lernerzentrierung der Angebote sowie die Etablierung einer kontinuierlichen Qualitätssicherung gerechnet werden. Die Möglichkeiten und die Reichweite staatlicher Steuerung beschränken sich in vielen Bereichen der Erwachsenenund Weiterbildung zunächst auf die Sicherung einer breiten Angebotspalette, die Förderung von Weiterbildungsteilnahme allgemein und bildungsferner Gruppen im Besonderen. Für berufliche Fortbildungen existieren darüber hinaus öffentlich anerkannte, mit den Sozialpartnern abgestimmte, verbindliche Curricula, die sich Output-orientiert auf die jeweils zu erreichenden Lernziele und die zu vermittelnden Kompetenzen konzentrieren (Aktionsrat Bildung 2010). Innerhalb der weit gesteckten rechtlichen Vorgaben reguliert sich der Weiterbildungsbereich primär durch das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage sowie durch die Vernetzung von Akteuren. Aus einer systemtheoretischen Perspektive (Luhmann 1984) lassen sich die genannten staatlichen Steuerungsmöglichkeiten den Steuerungsmedien „Macht“ und „Geld“ zuordnen (Hartz 2008). Das Steuerungsmedium „Information“ hingegen spielt hier besonders im Verhältnis von Weiterbildungsanbietern und -nachfragenden eine wesentliche Rolle – wenn es z.B. um die Verständigung über die Qualität eines Angebots geht (Kuper 2002) oder, wie im Falle von Qualitätsma-