Ein neues Verfahren zur Messung der Kristallisationsgeschwindigkeit der Metalle
Ein neues Verfahren zur Messung der Kristallisationsgeschwindigkeit der Metalle
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DOI:
10.1515/zpch-1918-9212
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发表时间:
1918-11
期刊:
影响因子:
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通讯作者:
J. Czochralski
中科院分区:
文献类型:
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作者:
J. Czochralski
Die Bestimmung der Kristallisationsgeschwindigkeit (KG) geht, wie Tammann gezeigt hat1), bei den nichtmetallischen Stoffen in der Kegel glatt von statten. Bei den Metallen konnte dagegen infolge deren Undurchsichtigkeit das Tammannsche Verfahren nicht angewandt werden. Einige Untersuchungsergebnisse des Verfassers legten es nahe, die Messung der Kristallisationsgeschwindigkeit von Metallen auf einfache Weise durchzuführen. Das Verfahren beruht auf der Messung der Höchstgeschwindigkeit, mit der man einen dünnen Kristallfaden des betreffenden Metalles aus seiner Schmelze kontinuierlich ziehen kann, ohne dass ein Abreissen des Fadens erfolgt Die erforderliche, in Fig. 1 wiedergegebene Vorrichtung besteht aus dem Stativ S, der Führungsscheibe F" mit den beiden Führungen F' für den Seidenfaden F, an dem ein Mitnehmer M aus Glas für den Kristallfaden K befestigt ist. Die Schmelze Sch befindet sich in einem Holzkohlentiegel H mit einer seitlichen Bohrung für das Thermometer. Durch ein leicht regulierbares Uhrwerk U kann der Seidenfaden F leicht aufwärts und abwärts bewegt werden. Zur Messung der Geschwindigkeit dient der Zeiger Z und die Millimeterskala MS. Um das Anhaften der Schmelze an dem Mitnehmer M zu erleichtern, versieht man dessen Spitze a (Fig. 2) durch Reiben in dem halberstarrten breiigen Metall mit einem dünnen Metallüberzug. Für die Versuchsausführung wird der Mitnehmer M in das flüssige, etwas überhitzte Metall getaucht und der Apparat, nachdem sich die Temperatur des Schmelzpunktes eingestellt hat, in Tätigkeit gesetzt Infolge der Kapillarkraft zieht der Mitnehmer M zunächst eine kleine