Lehrerkognitionen und Handlungsentscheidungen
Lehrerkognitionen und Handlungsentscheidungen
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学习和操作
DOI:
10.1007/978-3-322-97477-8_4
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发表时间:
2000
期刊:
影响因子:
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通讯作者:
Hanns
中科院分区:
文献类型:
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作者:
Hanns
Lehrkrafte machen sich im Zusammenhang mit ihrer beruflichen Tatigkeit vielfaltige Gedanken, ein alltagliches Phanomen, das zunachst trivial erscheinen mag. Allerdings sind Denkprozesse und Wissensstrukturen von Lehrkraften etwa seit Ende der sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts zunehmend von Interesse geworden, nicht nur fur die Unterrichts-, Lehr- und Lernforschung, sondern auch fur die Unterrichtspraxis selber, fur die Lehreraus- und-fortbildung wie auch fur die personliche Entwicklung von Lehrkraften im Laufe ihres beruflichen Lebens. Im Zuge der viel zitierten „Kognitiven Wende“ in der Psychologie bzw. der Entwicklung einer interdisziplinaren „cognitive science“ setzte sich die Erkenntnis durch, dass Unterschiede im Lehrerhandeln und im Lehrerfolg nicht allein uber Beobachtung des Lehrerverhaltens und seiner Kontextbedingungen aufklarbar sind, sondern dass bestimmten Uberlegungen einer Lehrkraft vor, wahrend und nach Handlungen und Entscheidungen dabei eine wichtige Rolle zukommt. Unter verschiedenen Bezeichnungen und Fragerichtungen wurde so das Denken von Lehrkraften zum zentralen Gegenstand (vgl. Anderson 1995): Varianten des Oberbegriffs „Lehrerkognitionen“ sind v.a. Lehrerwissen („teachers’ knowledge“), Uberzeugungen („teachers’ belief systems“), Lehrererwartungen („teachers’ expectations“), Subjektive Theorien („implicit theories“) und andere mehr.