Schulformwechsel bei konformer und nicht-konformer Bildungsentscheidung für das Gymnasium
Schulformwechsel bei konformer und nicht-konformer Bildungsentscheidung für das Gymnasium
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体育馆的学生教育
DOI:
10.1007/978-3-531-91721-4_40
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发表时间:
2009
期刊:
影响因子:
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通讯作者:
W. Bos
中科院分区:
文献类型:
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作者:
K. Scharenberg;Carola Gröhlich;W. Bos
Der Ubergang von der Grundschule zur weiterfuhrenden Schule stellt in Deutschland eine wichtige Weichenstellung in der Bildungskarriere der Schulerinnen und Schuler dar, denn in keinem europaischen Land findet die schulische Selektion so fruh statt. Dies wirkt sich nicht nur auf den weiteren Bildungsverlauf aus, sondern hat auch langfristige Konsequenzen fur die berufliche Erstplatzierung und die Einkommensund Lebenschancen. In den meisten Bundeslandern ist die Grundschulempfehlung allerdings nicht bindend, sondern die Entscheidung uber den weiteren Bildungsweg liegt bei den Eltern. Die IGLU-Studie hat gezeigt, dass im Bundesdurchschnitt 17 Prozent der Eltern von der Grundschulempfehlung abweichen. Ein Grosteil entscheidet sich fur einen hoheren als den empfohlenen Bildungsgang (Bos et al. 2003). Dieser Beitrag geht der Frage nach, ob Schulerinnen und Schuler mit nichtkonformer Bildungsentscheidung das Gymnasium haufiger fruhzeitig verlassen als solche, die fur diese Schulform empfohlen wurden. Diese Fragestellung wird anhand der Hamburger Schulleistungsstudie KESS (,Kompetenzen und Einstellungen von Schulerinnen und Schulern’) untersucht. Die Grundschullehrkrafte sprechen je nach Leistungsstand bereits am Ende der Jahrgangsstufe 4 eine Empfehlung fur eine bestimmte Schulform der Sekundarstufe aus, die dem Leistungsstand angemessen sein soll. Dadurch soll eine optimale Entwicklung und Forderung individueller Leistungen und Fahigkeiten ermoglicht werden.