Vocal dueting and the pair bond I. Coyness and partner commitment. A hypothesis
Vocal dueting and the pair bond I. Coyness and partner commitment. A hypothesis
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二重唱和搭档关系 I. 羞涩和合作伙伴的承诺。
DOI:
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发表时间:
2010
期刊:
影响因子:
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通讯作者:
W. Wickler
中科院分区:
文献类型:
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作者:
W. Wickler
Vocal dueting differs very much between species with respect to complexity, intra- and inter-individual variability. In the majority of cases studied so far the members of a pair use different vocalizations (which may be sex-specific for a given population or species), and they alternate, avoiding simultaneous calling. An exception to this is the vocal duet of the African Dark Backed or Forest Weaver, Symplectes bicolor (Vieillot), described in this paper. This duet — more clearly than other types — is functionally related to pair bonding according to the hypothesis outlined in Part I (Wickler 1980).
Zusammenfassung
Das Gesangsduett des Waldwebers Symplectes bicolor wurde im natur-lichen Biotop in Natal aufgezeichnet. Typische Merkmale dieses Duetts (hier 1. bis 6.) machen 8 von verschiedenen Autoren vermutete biologische Funktio-nen des Duettierens (hier a bis h) fur den Waldweber sehr unwahrscheinlich:
1. Paarpartner haben identische Repertoires
2. Paarpartner duettieren weitgehend unisono.
Also konnte jeder Partner, allein singend, ein perfektes Duett imitieren. Deshalb ist das Duettieren ungeeignet, um anzuzeigen
a) welches Geschlecht ein Partner hat
b) das zwei Vogel anwesend sind
c) das es sich um ein etabliertes Paar handelt.
3. Die Partner sitzen beim Duettieren ganz nahe beisammen.
Also scheint das Duett unnotig, um
d) Stimmfuhlung zwischen den Partnern zu halten
e) den Partner zu identifizieren.
4. Beim Duettieren wird eine stereotype Lautfolge in stets gleichem Rhythmus wiederholt.
Die damit gegebene strenge Voraussagbarkeit erlaubt kaum eine
f) Informations- oder Nachrichtenubermittlung zwischen den Partnern.
5. Paare (und damit auch gleichgeschlechtliche Individuen aus verschie denen Paaren) haben verschiedene Repertoires.
Deshalb eignet sich das Duettieren auch nicht zur
g) Arterkennung.
6. Das Verhalten duettierender Tiere zeigt an, das ihr Gesang der Revier-abgrenzung oder Revierbehauptung dient.
Durch Unisono-Singen wird aber weder die Intensitat noch die Reichweite dieses Signals vergrosert. Also scheint diese Form des Duettierens nicht dazu zu dienen
h) Revierbesitz anzuzeigen oder zu sichern.
Vermutlich leitet sich das Duett des Waldwebers von einem Reviergesang ab und hat eine partnerbindende Funktion ubernommen. Das wurde den be-obachteten Komplikationsgrad und die Paarspezifitat erfordern und ist mit alien genannten Besonderheiten vereinbar. Genauer erortert ist das Konzept der Partnerbindung durch Duettieren in der vorausgehenden Arbeit (Part I).
Paarspezifitat und Partnerubereinstimmung im Duett-Repertoire lassen vermuten, das Lernen dazu notig ist. Der Lernaufwand liese sich klein halten, wenn sich z. B. Geschwister verpaarten, die Gleiches von den Eltern gelernt haben. Es ware wichtig, an dieser Art die Gesangsentwicklung, Partnerwahl und Duettentwicklung zu untersuchen.