Zersiedelung eindämmen und Freiraum schützen
Zersiedelung eindämmen und Freiraum schützen
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遏制城市扩张并保护开放空间
DOI:
10.1007/978-3-662-63295-6_9-1
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发表时间:
2022
期刊:
影响因子:
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通讯作者:
Pütz M.
中科院分区:
文献类型:
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作者:
Kießling N;Wohlgemuth O;Pütz M.
Dieser Beitrag vergleicht die überörtliche Raumplanung in Regionen Deutschlands und der Schweiz. Im Prinzip funktionieren die Planungssysteme in beiden Ländern ähnlich. Der Föderalismus, rechtlich verbindliche Planungsinstrumente sowie das Spannungsfeld zwischen der überörtlichen Raumplanung und der kommunalen Planungshoheit gehören zu den Gemeinsamkeiten. Zu den Unterschieden gehören der größere Einfluss direktdemokratischer Elemente in der Schweiz sowie die EU-Mitgliedschaft in Deutschland. Ziel dieses Beitrags ist es, in einer Fallstudienanalyse zu untersuchen, was die Umsetzung der überörtlichen Raumordnungspläne in der Planungspraxis beeinflusst. Untersucht werden die Kantone Zürich und St. Gallen in der Schweiz sowie die Planungsregionen Südlicher Oberrhein (Baden-Württemberg) und Oberland (Bayern) in Deutschland. Der Beitrag zeigt, dass sich in allen Fällen gemeinsame Einflussfaktoren auf die Umsetzung überörtlicher Raumordnungspläne in die Planungspraxis identifizieren lassen: die kommunale Planungshoheit, die regionale Planungskultur, der Problemdruck, der politische Wille, plebiszitäre Elemente, Persönlichkeiten und die Legitimation einzelner Akteure zu handeln, die Rolle der Planerinnen und Planer sowie personelle, finanzielle, zeitliche und Wissensressourcen. Manche Unterschiede bei der Ausprägung der Einflussfaktoren beruhen auf nationalen Rahmenbedingungen (z. B. halbdirekte Demokratie in der Schweiz), doch viel mehr sind sie regional unterschiedlich ausgeprägt, situativ und kontextspezifisch.