Die andere Seite des Drogendealens: Eigenbedarfshandel und »Social Supply«
Die andere Seite des Drogendealens: Eigenbedarfshandel und »Social Supply«
复制标题
Die andere Seite des Drogendealens:Eigenbedarfshandel 和“社会供给”
DOI:
10.1515/mks-2013-960602
复制
发表时间:
2013
期刊:
影响因子:
--
通讯作者:
B. Werse
中科院分区:
文献类型:
--
作者:
Christiane Bernard;B. Werse
Zusammenfassung Der vorliegende Beitrag präsentiert erste Ergebnisse einer quantitativ-qualitativ ausgerichteten Studie zum Konsum, Erwerb und Handel mit illegalen Drogen in sozial unauffälligen Umfeldern. Wesentliche Zielsetzung ist die Erforschung der monetären und nicht-monetären Vorgänge bei der Distribution illegaler Substanzen innerhalb solcher Umfelder und damit in einem Bereich, der in vieler Hinsicht bedeutungsvoller ist als die häufig thematisierten sozial auffälligen Drogenszenen. Insgesamt wurden 214 Drogenkonsumierende, von denen die Mehrheit ebenfalls Erfahrungen mit der Distribution illegaler Substanzen hat, mittels eines biographisch-fokussierten Leitfadeninterviews und eines standardisierten Fragebogens befragt. Im Ergebnis zeigt sich, dass Handelsaktivitäten innerhalb von Netzwerken sozial integrierter Konsumentinnen und Konsumenten zu einem erheblichen Teil nicht-profitorientiert sind und sich im Sinne von »Freundschaftsdiensten« vollziehen. Auch bei einem Großteil jener, die Gewinn mit dem Drogenverkauf erzielen, steht der Profit oftmals nicht im Zentrum des Interesses. Darüber hinaus läuft ein erheblicher Teil der Drogenweitergabe in gänzlich unentgeltlicher Weise – in Form von gemeinsamem Konsum oder Schenkungen – ab.