Politik in Mehrebenensystemen
Politik in Mehrebenensystemen
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梅赫雷本系统中的政治
DOI:
10.1007/978-3-531-91536-4
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发表时间:
2009
影响因子:
1.4
通讯作者:
A. Benz
中科院分区:
文献类型:
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作者:
A. Benz
Regieren in modernen Gesellschaften wird zunehmend komplexer. Dies zeigt sich in der Gewaltenteilung in demokratischen Regierungssystemen, der funktionalen Differenzierung von Regierungsorganisationen in Politiksektoren und der Gliederung politischer Systeme in Ebenen. Angesichts der gleichzeitig wachsenden Interdependenzen von Entscheidungen bzw. Aufgaben der einzelnen Institutionen auf den unterschiedlichen Ebenen wird koordiniertes Handeln immer wichtiger, aber auch immer schwieriger. Analysen zum Regieren enden daher nicht selten mit Hinweisen auf gravierende Defizite der Regierbarkeit, der Koordination oder der demokratischen Legitimation. Prozesse der Internationalisierung, der Europäischen Integration und der Regionalisierung haben in den vergangenen Jahrzehnten die Ausdifferenzierung von politischen Systemen in Ebenen verstärkt, soweit sie nicht ohnehin durch eine föderative oder regionalisierte Staatsorganisation gegeben war. Jedenfalls nahm der Koordinationsbedarf zu. Dementsprechend rückte Mehrebenenpolitik bzw.„multilevel governance “in den Mittelpunkt der Diskussionen in der Politikwissenschaft. Beiträge hierzu finden wir in verschiedenen Teildisziplinen des Fachs, die bisher noch nicht zufriedenstellend verbunden sind. Oft sind die verwendeten Konzepte auf bestimmte Bereiche verengt, was sowohl vergleichende Untersuchungen als auch die Fortentwicklung von Theorien erschwert. Gleichwohl hat die Forschung in diesem Bereich in der jüngsten Vergangenheit erhebliche Fortschritte gemacht.Das vorliegende Buch dient der notwendigen Bestandsaufnahme der Forschung zu Governance in Mehrebenensystemen. Darüber hinaus stellt es einen analytischen Rahmen vor, der es erlaubt, verschiedene Formen von Mehrebenenpolitik systematisch zu vergleichen. Die Governance-Perspektive, die der Darstellung zugrunde liegt, dient dazu, verständlich zu machen, wie und unter welchen Bedingungen in komplexen Mehrebenensystemen effektive und demokratisch legitimierte Entscheidungen möglich sind. Statt generell Blockaden oder Blockadegefahren oder Legitimationsdefizite zu konstatieren, fordert der Autor eine differenziertere Beurteilung von Politik in Mehrebenensystemen, indem er auf Variationen von Governance-Formen und institutionellen Konfigurationen, aber auch auf Handlungsoptionen und Interaktionsstrategien von Akteuren aufmerksam macht.