Yvonne Voegeli, Zwischen Hausrat und Rathaus. Auseinandersetzungen um die politische Gleichberechtigung der Frauen in der Schweiz 1945-1971
Yvonne Voegeli, Zwischen Hausrat und Rathaus. Auseinandersetzungen um die politische Gleichberechtigung der Frauen in der Schweiz 1945-1971
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伊冯·沃格利 (Yvonne Voegeli),Zwischen Hausrat 和 Rathaus。
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发表时间:
2000
期刊:
影响因子:
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通讯作者:
B. Bader
中科院分区:
文献类型:
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作者:
B. Bader
Yvonne Voegelis Buch über die Geschichte des Frauenwahlrechts in der Schweiz vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zur Einführung auf eidgenössischer Ebene 1971 gehört mit Sibylle Hardmeiers Untersuchung der frühen Schweizer Frauenwahlrechtsbewegung als Sozialbewegung zu den Basiswerken der schweizerischen Frauengeschichtsforschung. Beide Studien kommen damit nicht nur Lokalinteressen nach, sondern schließen auch für die vergleichende bzw. transnationale Perspektive der Geschichte der Frauenbewegungen Forschungslücken. In ihrem umfangreichen Band setzt Voegeli die Debatten über das Frauenwahlrecht nach 1945 in den historischen Kontext vorherrschender Theorien der Geschlechterrollen sowie des wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Wandels. Als einem ersten Schwerpunkt geht sie der Frage nach, ob Bundesrat, Bundesverwaltung und Parlament in ihrer Haltung dem Frauenwahlrecht gegenüber tatsächlich so viel aufgeschlossener als die männlichen Stimmbürger waren, wobei sie allerdings aus verständlichen Zeitund Platzgründen in diesem manchmal zu detailliert geratenen Abschnitt auf die Berücksichtigung der Einstellung von Verbänden und Parteien verzichtet. Den zweiten Schwerpunkt der Untersuchung bilden die Frauengruppen, die sich für das Frauenwahlrecht einsetzten, und auch jene, die es ablehnten. Neben dem überregionalen Schweizerischen Verband für Frauenstimmrecht und der Frauenbefreiungsbewegung der 1960er Jahre widmet sich die Autorin in ihrer sonst auf die Bundesebene der Schweiz konzentrierten Studie hier auch einer lokalen Organisation, dem Frauenstimmrechtsverein Zürich. Als forschungsleitendes Interesse wird dem Buch wohl die Frage nach den Ursachen für die im Vergleich zum Großteil der europäischen Länder so späte Einführung des Frauenwahlrechts 1971 zu Grunde liegen. Voegeli widerspricht hier gängigen Interpretationen, die die direkte Demokratie in Form von Abstimmungen männlicher Stimmbürger als hinderlich dargestellt oder den Frauenvereinen mit Rekurs auf die