Frequently Asked Questions (FAQ) zu Kindern und Corona-Lockdown – eine Argumentationshilfe
Frequently Asked Questions (FAQ) zu Kindern und Corona-Lockdown – eine Argumentationshilfe
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关于幼儿园和电晕封锁的常见问题 (FAQ) – eine Argumentationshilfe
DOI:
10.1024/1422-4917/a000788
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发表时间:
2021
期刊:
影响因子:
--
通讯作者:
R. Schepker
中科院分区:
文献类型:
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作者:
M. Kölch;R. Schepker
Corona 1 bedroht uns alle–mit Krankheit oder gar Tod. Aus kinder-und jugendpsychiatrischer Sicht kann nicht zu virologischen und epidemiologischen Aspekten Stellung genommen werden–wir schließen uns jedoch der wissenschaftlichen Betrachtung an, dass eine unkontrollierte Ausbreitung des Virus verhindert werden muss und die Schutzvorschriften einschließlich eines Schul-Lockdowns derzeit am effektivsten sind. Daher hat die Deutsche Gesellschaft für Kinder-und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e. V.(DGKJP) auch das John Snow Memorandum (www. johnsnowmemo. com) mit unterzeichnet.Es ist evident, dass die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie alle Mitglieder der Gesellschaft, auch Kinder und Jugendliche, vor Herausforderungen stellen und belastend wirken. Dabei ist es zu antizipieren, dass die Bewältigung manchen besser gelingt und andere vor größeren Herausforderungen stehen. Entwicklungsaufgaben und-schwellen bieten Kindern und Jugendlichen sowohl die Chance, sie zu meistern und danach gestärkt daraus hervorzugehen, als auch die Gefahr, daran zu scheitern und damit ein erhöhtes Risiko für psychische Folgen zu haben. Prinzipiell sind Kinder und Jugendliche in ihrem Aufwachsen immer mit Entwicklungsaufgaben konfrontiert und fähig, diese in aller Regel zu meistern. Kinder sind insofern „Bewältigungsspezialisten “, da Individuation und das Reifen zu einer Persönlichkeit in ihrer Lebensphase zentral sind. So wachsen in Deutschland die allermeisten Kinder und Jugendlichen gesund auf, was alle diesbezüglichen Untersuchungen zeigen. Aus kinder-und jugendpsychiatrischer und-psychotherapeutischer Sicht ist es wichtig, dies explizit vorweg festzuhalten, da sonst wirklich gefährdete und benachteiligte Kinder und Jugendliche–auch im Rahmen der Covid-Pandemie–aus dem Blick geraten könnten; die Identifizierung von Risikokonstellationen erscheint uns vordringlich.