Weniger — älter — bunter. Demographische Rahmenbedingungen der Stadtentwicklung
Weniger — älter — bunter. Demographische Rahmenbedingungen der Stadtentwicklung
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韦尼格 — 阿尔特 — 人口统计学 Rahmenbedingungen der Stadtentwicklung。
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发表时间:
2007
期刊:
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通讯作者:
Erika Spiegel
中科院分区:
文献类型:
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作者:
Erika Spiegel
Die Bevolkerungsentwicklung der Bundesrepublik war in der zweiten Halfte des 20. Jahrhunderts durch ein selbst im historischen Vergleich ungewohnliches Bevolkerungswachstum gepragt. Dies gilt jedoch nur fur die „alte“ Bundesrepublik, deren Bevolkerung zwischen 1950, als die kriegsbedingten Bevolkerungsverschiebungen im Wesentlichen abgeschlossen waren, und 2000 von knapp 50 auf reichlich 67 Millionen zunahm.1 Die Bevolkerung der so genannten „Ostzone“, der spateren DDR, ging auch schon zwischen 1950 und 1989, dem Jahr der deutschen Einigung, von 18,4 auf 16,6 Millionen zuruck, und sie ist bis 2 000 weiter auf 15,1 Millionen zuruckgegangen. Allerdings gab es auch im Westen bereits zwischen 1974 und 1985 einen Ruckgang der Bevolkerung um immerhin mehr als eine Million Einwohner, zu dieser Zeit in erster Linie aufgrund vermehrter Ruckwanderungen der ehemaligen „Gastarbeiter“ in ihre Heimatlander. Zusammen mit den damaligen Prognosen des Statistischen Bundesamtes, die — ohne Berucksichtigung der Zuwanderung aus dem Ausland — schon fur die Jahre bis 2030 einen Ruckgang der Bevolkerung um etwa ein Drittel in Aussicht stellten, fuhrte dies auch schon zu ersten uberlegungen, wie auf Seiten der Stadt- und Landesplanung mit einem dauerhaften Bevolkerungsruckgang umzugehen sei.2 Diese uberlegungen verstummten jedoch sehr bald wieder, als nach 1988, bedingt durch das Zusammentreffen eines wachsenden Zustroms von Aussiedlern, Asylbewerbern und Burgerkriegsfluchtlingen, eine nach Umfang und zeitlicher Konzentration beispiellose Zuwanderung aus dem Ausland einsetzte, die im Jahr 1992 mit einem Wanderungsgewinn von 780 000 Personen einen vorlaufigen Hohepunkt erreichte.