Das Dithieno[3,2‐b:2′,3′‐d]phosphol‐System: ein neuartiger Baustein für stark lumineszierende π‐konjugierte Materialien
Das Dithieno[3,2‐b:2′,3′‐d]phosphol‐System: ein neuartiger Baustein für stark lumineszierende π‐konjugierte Materialien
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Das Dithieno[3,2-b:2′,3′-d]磷酰基系统:ein neuartiger Baustein für stark lumineszierende π-konjugierte Materialien
DOI:
10.1002/ange.200461301
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发表时间:
2004
影响因子:
--
通讯作者:
Bastian Wirges
中科院分区:
文献类型:
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作者:
T. Baumgartner;T. Neumann;Bastian Wirges
Der Einbau von Phosphorzentren in Polymermaterialien [1] ermöglicht wegen der vielseitigen Reaktivität und der elektronischen Eigenschaften von Phosphor die Entwicklung neuartiger Materialien mit vielversprechenden, ungewöhnlichen Eigenschaften. Besonders interessant ist hier die Untersuchung von Phosphol, denn Materialien mit den strukturverwandten Thiophen-und Pyrrolbausteinen sind bereits sehr gut in der molekularen Elektronik etabliert.[2] So zeigen thiophenhaltige Materialien ein signifikantes Potenzial für Anwendungen in elektronischen Bauteilen, zB in Photovoltaikzellen, organischen oder polymerbasierten Licht emittierenden Dioden (OLEDs bzw. PLEDs), polymeren Sensoren oder Flachbildschirmen auf TFT-Basis.[3] Essenziell im Hinblick auf mögliche Anwendungen in der molekularen Elektronik ist der HOMO-LUMO-Abstand, da dieser im Allgemeinen die optischen Eigenschaften der Materialien stark beeinflusst.[4] Die Möglichkeit zur Feinabstimmung der elektronischen Struktur des π-konjugierten Systems ist daher für das Erreichen der benötigten Materialeigenschaften sehr wünschenswert. RØau und Mitarbeitern gelang es kürzlich, auf Basis von 1 (siehe Schema 1) die vorteilhaften elektronischen Eigenschaften von Phospholbausteinen in ausgedehnten thiophenhaltigen π-konjugierten Systemen eindrucksvoll zu demonstrieren.[1e, 5] Wegen der Pyramidalisierung des Phosphoratoms wechselwirkt sein freies Elektronenpaar schwächer mit dem konjugierten π-System und kann daher lediglich n-dotierend auf das π-System wirken. Interessanterweise kann die Art der Dotierung durch einfache Modifikationen am Phosphorzentrum, z. B. Oxidation oder Komplexierung, sehr bequem vom n-Typ (Elektronendonor) zum p-Typ (Elektronenacceptor) invertiert werden.[1e, 5] Zwar legen es diese vielversprechenden Eigenschaften und jüngere Rechnungen auf theoretischer Basis [6] nahe, Phospholbausteine in Polymere einzubauen, bis heute gibt es jedoch lediglich drei Beispiele für phospholhaltige Makromoleküle.[1e, 7]Wir berichten nun über die Synthese und die optoelektronischen Eigenschaften eines neuartigen Dithieno [3, 2-b: 2’, 3’-d] phosphol-Systems [8] und die Synthese eines wohldefinierten Polymers auf Dithienophospholbasis mit Polystyrolrückgrat. Das Dithieno [3, 2-b: 2’, 3’-d] phosphol 2 (Schema 1)