Newtonsche und Einsteinsche Kosmologie
Newtonsche und Einsteinsche Kosmologie
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牛顿与爱因斯坦宇宙论
DOI:
10.1007/978-3-642-45932-0_13
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发表时间:
1959
期刊:
影响因子:
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通讯作者:
E. Schücking
中科院分区:
文献类型:
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作者:
O. Heckmann;E. Schücking
Die weitverbreitete Tendenz, der Kosmologie radikale Skepsis entgegenzubringen und sie anzusehen als fruchtlose Spekulation, die keine Konsequenzen für die normale Physik und Astronomie habe, übersieht ein Hauptproblem der exakten Naturwissenschaften, das verknüpft ist mit der Weltstruktur im Großen, also mit der Kosmologie: Jede Voraussage eines Ereignisses ist — mindestens im Rahmen der heutigen Feldphysik — darauf angewiesen, daß man den Anfangszustand des Feldes auf irgendeiner raumartigen Hyperfläche so genau wie möglich kennt. Voraussagen sind also nur dann möglich, wenn — irgendwie zu begründende — Annahmen über den Zustand des Feldes auf jener Hyperflächeauch in großer Entfernung von unserem Standorteingeführt werden. Denn es ist ja prinzipiell denkbar, daß Ereignisse, die vor sehr langer Zeit jenseits des Horizontes unserer heutigen Teleskope stattfanden, schon im nächsten Augenblick eine merkliche Wirkung ins Sonnensystem einstrahlen werden. Natürlich kann man die Möglichkeit solcher Wirkungen leugnen, indem man die Hypothese einführt, daß die fraglichen Felder auf der anfänglichen Hyperfläche in großer Entfernung verschwanden. Aber diese Annahme ist eine Hypothese über die möglichenAnfangs-Randbedingungen, also eine spezielle kosmologische Hypothese, die wahr oder falsch sein kann.