Kindergartenkinder schätzen ihre Symptome und Stärken ein: das Berkeley Puppet Interview in Forschung und Praxis
Kindergartenkinder schätzen ihre Symptome und Stärken ein: das Berkeley Puppet Interview in Forschung und Praxis
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幼儿园儿童症状与症状:伯克利研究与实践中的木偶访谈
DOI:
10.5167/uzh-5102
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发表时间:
2008
影响因子:
4.5
通讯作者:
S. Perren
中科院分区:
文献类型:
--
作者:
S. Perren
In der kinderanalytischen Praxis gibt es eine Vielfalt kreativer Methoden, die es einem erleichtern, auch mit kleineren Kindern in den Dialog zu gelangen. In der entwicklungspsychopathologischen Forschung, in welcher Hypothesen zur Entstehungsund Entwicklungsdynamik psychischer Storungen mittels quantitativer Methoden erforscht werden, fehlt es aber bislang an geeigneten entwicklungspsychologisch angemessenen Zugangen zum Selbsterleben auch kleinerer Kinder. Mit dem Berkeley Puppeninterview (BPI) ist eine in Forschung und Klinik anwendbare standardisierte Interviewmethode fur junge Kinder
erstmalig im deutschsprachigen Sprachraum angewendet sowie auf ihre Reliabilitat und Validitat hin uberpruft worden. Diese Interview-Methode bedient sich spielerischer Elemente
in Form von Hunde-Handpuppen und versucht, das Kind in eine Situation zu bringen, die eher einem Dialog mit gleichaltrigen als mit erwachsenen Personen gleicht. Bei 160 funfjahrigen Kindern wurde das BPI durchgefuhrt und ein Jahr spater wiederholt. Es zeigte sich, dass die Interviews gut durchfuhrbar und reliabel auswertbar waren und dass die Selbsteinschatzungen der Kinder bezuglich Verhaltens- und emotionalen Schwierigkeiten mit den Eltern- und Lehrerbeurteilungen zufriedenstellend waren, aber teilweise nicht symptomspezifisch ubereinstimmten. einstimmten. Aus den Ergebnissen kann gefolgert werden, dass es auch mit systematischen quantifizierenden Forschungsmethoden moglich ist, einen dialogischen Zugang zur subjektiven Erlebensweise von Kindern zu erlangen und dass diese Ebene auch in die systematische, quantifizierende Entwicklungsforschung einbezogen werden kann.