Homotopieringe und Linsenräume
Homotopieringe und Linsenräume
复制标题
DOI:
10.1007/bf02940717
复制
发表时间:
1935-12
期刊:
影响因子:
--
通讯作者:
K. Reidemeister
中科院分区:
文献类型:
--
作者:
K. Reidemeister
1. Aquivalenz yon Normalformen. Zuniichst wollen wir uns mit der~ S, quivalenz yon Normalformen dreidimensionaler Mannigfaltigkeiten befasseu. Unter einer Normalform N werde ein Schema mit einem Punkt und einer dreidimensionalen Zelle verstanden, welches aus einem regul~ tren Schema") M in folgender Weise entsteht: B sei ein Baum yon Strecken aus M, der siimtliche Punkte yon M enthi~ lt. D sei ein Baum des dualen Schemas, dessert Punkte eineindeutig den dreidimensionalen Zellen yon M und dessen Strecken gewissen Fli~ chenstiicken yon M entsprechen und diese durchsetzen. Nun ziehen wir alle Strecken von B auf einen Funkt zusammen und entfernen alle Fli~ chenstiicke, welche yon Strecken aus D durchsetzt werden; das entstehende Schema ist alsdaml eine Normalform N; sie enth~ tlt nur einen Punkt und eine dreidimensionalc Zelle. Ist M'eine direkte Unterteilung des Schemas M, so k (innen wir aus M eine Nonnalform N'bilden, welche eine direkte Unterteilung von N ist. Zum Beweise k0nnen wir uns auf den Fall beschri~ nken, dab M'durch eine einzige Unterteilung aus M entsteht. Besteht diese Unterteilung in der Zerlegung einer Strecke, welche zu B geh (irt, so wird BJ) Die Linsenriiulne sind yon TIETZE in seiner Arbeit fiber die topologischen Invarianten mehrdimensionaler Mannigfaltigkeiten, Monatsh. Math. Phys. 19, S. 1, w 20, erkl~ irt. Sie besitzen ein Torusheegarddiagramm und sind dadurch charakterisiert. Das Homfiomorphieproblem der Linsenriiume wurde zuerst yon TIETZE aa 0. w167 20 und 22 beleuchtet. Hinreiehende HomSomorphiebedingungen warden yon THRELFALL und SEIFSRT bei Untersuehung der Diskontinuiti~ tsbereiche endlicher Bewegungsgruppen des dreidimensionalen sphi~ rischen Raumes aufgestellt (Math. Ann. 107, S. 547ff.) und yon GOERITZ auf ihre topologische Bedeutung zurtickgefiihrt (Hamb. Abhandl. 9, S. 187). Im folgenden wird gezeigt, daft diese hinreichenden Bedingungen aueh notwendig sind. Damit ist zugleich der Beweis erbracht, dal~ der Homotopiering yon Mannigfaltigkeiten nieht durch die Fundamentalgruppe bestimmt ist.. Notwendige, abet nicht hinreichende HomSomorphiebedingungen liefern die Verschlingungszahlen der Linsenri~ ume. Hierzu vgl. JW ALEXANDER, Trans. Am. Math. Sei. 20, S. 339, THRELFALL und SEIFSRT aa 0., D~: RHAM, Journ. math. IX, s. 10, S. 115, SEIWRT, Sitzungsber. PreulL Akad. 16, S. 811, und Verfasser, Hamb. Abhandl. 10, S. 109. 2) Vgl. BILZ, Beitrag zu den Grundlagen der kombinatorischen Analysis Situs, Math. Zeitschr. 18, S. 1. Mit,, regulitr" meinen wir die yon BH. z betrachteten Schemata. 102