Molekulare Logik mit Speicherfunktion
Molekulare Logik mit Speicherfunktion
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具有言语功能的分子逻辑
DOI:
10.1002/ange.200906705
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发表时间:
2010
影响因子:
--
通讯作者:
Uwe Pischel
中科院分区:
文献类型:
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作者:
Uwe Pischel
Komponenten für die Informationsverarbeitung ist durch das Gesetz von Moore beschrieben, das alle 18–24 Monate eine Verdopplung der Transistordichte in einem elektronischen Schaltkreis vorhersagt. Gegenwärtig genutzte lithographische Techniken für die Produktion von Mikrochips haben Grenzen bezüglich ihrer räumlichen Auflösung. Daher hat die Suche nach Alternativen ein erhöhtes Interesse an Bottom-up-Strategien, dh der Konstruktion von funktionellen (datenverarbeitenden) Einheiten aus molekularen Bausteinen, hervorgerufen. In Anbetracht der zentralen Rolle von logischen Funktionseinheiten in der Informationstechnologie hat die Entwicklung molekularer Systeme für logische Operationen spezielle Beachtung gefunden. Im Jahr 1993 haben de Silva und Mitarbeiter den prinzipiellen Nachweis geliefert, dass der universelle Charakter des Logikkonzepts dessen Umsetzung in bistabilen molekularen Systemen mit nichtelektrischen Inputs und Outputs erlaubt.[1] Seither wurde molekulare Logik in viele Richtungen erweitert, was unter anderem funktionelle Integration, logische Rekonfiguration, reversible Logik, Resetting, volloptische Operationen und Signalkommunikation einschließt. Was mit einfachen Logikgattern wie AND, OR, INH, XOR usw. anfing, hat mittlerweile einen hohen Grad an Komplexität gewonnen und stellt molekulare Pendants für Addierer-Subtrahierer,[2] Enkoder-Dekoder [3] und Multiplexer-Demultiplexer bereit.[4] Diese logischen Operationen haben gemeinsam, dass sie kombinatorischer Natur sind. Das heißt, dass zeitlich vorhergehende Applikationen von Inputs keinen Einfluss auf die Funktion der Komponente haben. Dagegen ist sequenzielle Logik eine Funktion von vorhergehenden Inputs, dem momentanen Zustand des Systems und den aktuellen Inputs. Sequenzielle Logik impliziert somit die Existenz einer Speicherfunktion. Diese Eigenschaft erfordert die Einführung von Rückkopplungsschleifen, die einen Ausgang eines Logikgatters mit einem seiner Eingänge verbinden (Abbildung 1). In der konventionellen Elektronik findet sequenzielle Logik Anwendung in Speicherelementen wie Flip-Flops, Latches und Registern. Eines der ersten Beispiele von noch immer selten berichteter molekularer sequenzieller Logik ist ein von Raymo etal. beschriebenes OR-Gatter mit einer Rückkopplung. Dafür wurde eine Kombination aus zwei molekularen Schaltern benutzt: einem photochromen Spiropyran/Merocyanin-System und einem 4, 4о-Pyridylpyridiniumderivat mit einem elektroaktiven protonierten Zustand.[5] Protonentransfer ermöglichte die Kommunikationen zwischen den Schaltern, und das gespeicherte Bit war für etwa 11 Stunden stabil. Kürzlich erzielte die Gruppe um van der Boom Fortschritte bei der Entwicklung höherer molekularer sequenzieller Logik, die die grundlegende Funktion eines molekularen Random-Access-Speichers (RAM) und eine Rekonfiguration zwischen kombinatorischer und sequenzieller Logik einschließt.[6] Die Resultate dieser Arbeiten werden später in diesem Highlight diskutiert. Ein Tastaturschloss, wie es zB zur Nutzeridentifikation bei Geldautomaten verwendet wird, kann mit sequenzieller Logik realisiert werden. Im Jahr 2007 präsentierte die Gruppe um Shanzer das erste molekulare Tastaturschloss, das auf einer Pyren-Fluorescein-Diade mit einer Siderophorbrücke als Fe3+-Rezeptor basierte.[7] Die Fluoreszenzantwort des Systems beruht auf der Balance von Energietransfer zwischen beiden Chromophoren, pH-abhängiger Fluorescein-Emission und Fe3+-induzierter Fluoreszenzlöschung. Durch die geschickte Ausnutzung eines pH-abhängigen kinetischen Effekts auf die …