Statistische Raman‐Spektroskopie – eine Methode zur Charakterisierung von kovalent funktionalisierten einwandigen Kohlenstoffnanoröhren
Statistische Raman‐Spektroskopie – eine Methode zur Charakterisierung von kovalent funktionalisierten einwandigen Kohlenstoffnanoröhren
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拉曼光谱统计 – 共价函数表征方法
DOI:
10.1002/ange.201204791
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发表时间:
2012
影响因子:
--
通讯作者:
A. Hirsch
中科院分区:
文献类型:
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作者:
Ferdinand Hof;S. Bosch;Jan M. Englert;F. Hauke;A. Hirsch
Die kovalente Funktionalisierung von einwandigen Kohlenstoffnanorçhren (SWCNTs)[1] spielt eine tragende Rolle in der Kohlenstoffallotrop-Forschung. Etliche Hürden, wie die Aggregation, die geringe Lçslichkeit und die schwierige Prozessierbarkeit von SWNTs, kçnnen durch Funktionalisierung überwunden werden, um den Einsatz von SWCNTs als Bausteine in Hochleistungsmaterialien zu ermçglichen. Die chemische Funktionalisierung bietet zudem die Mçglichkeit, die außergewçhnlichen Eigenschaften der Nanorçhren mit denen anderer Materialien zu verknüpfen und eine Stofftrennung bezüglich ihrer elektronischen Eigenschaften zu erzielen. Es sind bereits einige Reaktionen in der Literatur beschrieben, bei denen ein bevorzugter Angriff der Addenden entweder an metallischen oder halbleitenden SWCNTs erfolgt.[2] Vor kurzem wurde in unserer Gruppe eine selektive Carboxylierung von halbleitenden Nanorçhren unter modifizierten Birch-Bedingungen entwickelt.[3] Eine effektive Stofftrennung von metallischen und halbleitenden SWCNTs im großen Maßstab ist allerdings immer noch eine zentrale Herausforderung in der Chemie der Kohlenstoffnanorçhren. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass bislang keine Analysemethode verfügbar ist, die zuverlässige und direkte Erkenntnisse über den Funktionalisierungsgrad, die Homogenität und die elektronische Selektivität der gesamten Probe liefert. Obwohl die konventionelle Raman-Spektroskopie wichtige Informationen über kovalent modifizierte SWCNTs liefern kann, mangelt es an einer quantitativen Aussage über die Verteilung der Eigenschaften innerhalb der gesamten Probe, da an verschiedenen Punkten einer Probe gemessene Raman-Spektren erheblich variieren kçnnen (siehe Hintergrundinformationen, AbbildungS1). Dies kann zu massiven Fehlinterpretationen führen. Wir berichten hier über die Anwendungen der Raster-Raman-Mikroskopie mit statistischer Analyse für die eindeutige Charakterisierung von kovalent funktionalisierten SWCNTs. Die Einführung von Raman-Defekt-(RDI), Raman-Homogenitäts-(RHI) und Raman-Selektivitäts-Indizes (RSI) ermçglicht es, eine direkte und eindeutige Aussage über den Grad der Funktionalisierung sowie über die Homogenität und die Selektivität der zugrundeliegenden Funktionalisierungssequenz zu treffen. Diese Quantifizierung wurde anhand einer Vielzahl von unterschiedlich funktionalisierten Reaktionsprodukten verifiziert (Schema 1).Der Fokus lag zunächst auf der Datenanalyse eines Reaktionsprodukts, das durch eine neuartige Funktionalisierungssequenz erhalten wurde. Dabei handelt es sich um die nasschemische Behandlung von negativ geladenen SWCNTs mit Phenyldiazoniumtetrafluoroborat (BDT)(Schema1a und Abbildung 1 a). Die Ergebnisse wurden anschließend mit denen anderer Funktionalisierungssequenzen verglichen. Die Reduktion der SWCNTs wurde nach unseren modifizierten Birch-Bedingungen [4] mit Lithium in flüssigem Ammoniak und THF als Cosolvens durchgeführt. Nach der Verflüchtigung des Ammoniaks wurde das Diazoniumsalz vorsichtig zu den negativ geladen Nanorçhren gegeben und schließlich wässrig aufgearbeitet. Verglichen mit der Diazoniumchemie