Organische Fluor-Verbindungen in den Gaseinschlüssen der Wölsendorfer Flußspäte
Organische Fluor-Verbindungen in den Gaseinschlüssen der Wölsendorfer Flußspäte
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Wölsendorfer Flußspäte 中的有机氟污染
DOI:
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发表时间:
2004
期刊:
影响因子:
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通讯作者:
R. Kranz
中科院分区:
文献类型:
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作者:
R. Kranz
In den Gasund Fliissigkeitseinschlt~ssen der Mineralien sind uns Restphasen eines ehemaligen Kristallisationsgeschehens erhalten geblieben. Es ist daher verst~indlich, dab gerade diese Einschltisse zunehmend Interesse linden. Wir dtirfen hoffen, aus der Analyse dieser Einschliisse zu neuen Einblicken in die Chemie der bei der Mineralbildung vorhandenen Gase und LOsungen zu gelangen, zu Kenntnissen, die ftir die Erforsehung der Bildungsbedingungen der Mineralien und Gesteine von grundlegender Bedeutung sind. Nach den neueren Untersuchungen, insbesondere denen von WAHLER [17] und GOGUEL E4], sind uns die t Iauptkomponenten der Fltissigkeitsund Gaseinschliisse der Mineralien einiger Granite und deren Pegmatite hinreichend bekannt, und einige Widersprtiche tiber das Vorkommen von Wasserstoff und Kohlenoxid konnten bereinigt werden. Hieraus resultiert aber die Frage nach den Spurenbeimengungen, insbesondere nach der Beteiligung organischer Verbindungen an den Gasinhalten derartiger Einschltisse. W~ihrend tiber die Methangehalte dieser Mineralien noch einige Angaben gemacht werden k6nnen, gilt das Auftreten yon h6hermolekularen Kohlenwasserstoffen oder deren Derivaten auf Grund der angenommenen ,,magmatischen" Entstehung und der hohen Temperaturbelastung bei der Genese dieser Mineralien als wenig wahrscheinlich. Die Analyse der aus den Mineralund Gesteinsproben ausgetriebenen Gase geschah bisher meist manometrisch-volumetrisch durch fraktioniertes Ausfrieren, Absorption und Verbrennung. GOGUEL gibt als Nachweisgrenze far Kohlenwasserstoffe neben Kohlenmonoxid nach dieser Bestimmungsmethode einige mm 3 NTP/g an. Er konnte stets nut Spuren flt~chtiger organischer Verbindungen nachweisen. Erstmals bestimmten JEFFERY und 1421PPING [6] mit Hilfe der Pyrogaschromatographie einige niedrige ges~ittigte und unges~ittigte Kohlenwasserstoffe. Diese Messungen waren seinerzeit jedoch schwer reproduzierbar. Die Verfasser nahmen daher an, dab sich die Kohlenwasserstoffe wie auch Kohlenoxid erst w~ihrend der Pyrolyse des Materials bilden durch Reduktion von Kohlendioxid durch Eisen zu Kohlenoxid und dureh weitere katalytische Reduktion des CO durch Wasserstoff. Gegen die Anwesenheit dieser Verbindungen im Gestein ffthren die Verfasser an, dab es ihnen unm6glich war, organisches Material aus dem Gestein zu extrahieren.