Die Blutgefässanastomosen in der menschlichen Lunge
Die Blutgefässanastomosen in der menschlichen Lunge
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发表时间:
2004
期刊:
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通讯作者:
E. Weibel
中科院分区:
文献类型:
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作者:
E. Weibel
Zusammenfassung1.Anhand von 181 lückenlosen Schnittserien durch Lungenstücke gesunder Menschen wurden die Blutgefäßverhältnisse der menschlichen Lunge untersucht. Korrosionspräparate wurden ebenfalls beigezogen.2.In der menschlichen Lunge kommen folgende Blutgefäßanastomosen vor:a)Zahlreiche arterio-arterielle bronchiale Anastomosen verbinden die parallel verlaufenden Äste der A. bronchialis.b)Veno-venöse bronchiale Anastomosen verbinden die größeren Bronchialvenen zum Plexus venosus peribronchialis.c)Vereinzelte arterio-venöse bronchiale Anastomosen ermöglichen einen Kurzschlußkreislauf von der A. zur V. bronchialis.d)Arterio-arterielle bronchopulmonale Anastomosen leiten Blut aus der A. bronchialis in die Äste der A. pulmonalis. 22 solche Anastomosen fanden sich im Bereich kleiner peripherer Bronchen, während zwei weitere in der Pleura lokalisiert waren. Größe, Wandbau, Länge und Verlauf dieser Anastomosen variieren außerordentlich stark. In bezug auf ihre Häufigkeit läßt sich nichts Endgültiges aussagen. Auf Grund verschiedener Kriterien ist anzunehmen, daß die bronchopulmonale Stromrichtung gegenüber der pulmobronchialen den Vorzug hat.e)Veno-venöse bronchopulmonale Anastomosen leiten das Blut aus dem Plexus venosus peribronchialis, der keine eigenen größeren Sammelgefäße besitzt, in die V. pulmonalis ab. Diese Anastomosen stellen eine Maßnahme im Sinne der „Ökonomie der Strombahn“ dar und sind wenigstens zum Teil für das Zustandekommen des Sättigungsdefizits des Arterienblutes verantwortlich.f)Anderseits münden zahlreiche Venulae pulmonales als veno-venöse pulmobronchiale Anastomosen in den Plexus venosus peribronchialis ein.3.Die Aa. pulmonales sind Endarterien, die Vv. pulmonales Endvenen; es besteht keine Möglichkeit für die Ausbildung eines Kollateralkreislaufs. Außerdem können keine präkapillären arterio-venösen pulmonalen Anastomosen nachgewiesen werden, welche zur Umgehung des Alveolarkapillarnetzes in Frage kämen.4.Im Bereich der Bronchiolen lassen sich die verschiedenen Lungengefäßtypen nicht voneinander abgrenzen. Wir finden ein undifferenziertes Gefäßgeflecht, welches stark an die Verhältnisse während der Entwicklung der Lungengefäße aus einem einheitlichen Gefäßgeflecht erinnert.5.Die physiologische, pathologische und pathophysiologische Bedeutung der nachgewiesenen Blutgefäßanastomosen der Lunge werden diskutiert.