Der laryngeale Adduktionsreflex
Der laryngeale Adduktionsreflex
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喉内加反射
DOI:
10.1055/s-0034-1370928
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发表时间:
2014
期刊:
影响因子:
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通讯作者:
M. Jungheim
中科院分区:
文献类型:
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作者:
M. Ptok;S. Bonenberger;S. Miller;D. Kühn;M. Jungheim
Zusammenfassung Hintergrund: Gelangen Fremdkörper oder Nahrungsbestandteile in den Kehlkopfeingang, müssen sich die Stimmlippen innerhalb kürzester Zeit schließen. Anderenfalls droht eine weitere Fremdkörperpassage in die Trachea bzw. in die tieferen Abschnitte der Atemwege. Eine Aspiration kann u. a. die Atemwege mechanisch verschließen und zu einer erheblichen Luftnot führen. Außerdem kann eine u.U. lebensbedrohliche Aspirationspneumonie ausgelöst werden. Methodik: Selektive Literaturrecherche mit den Stichworten „glottal closure“, „laryngeal adduction reflex“ und „vocal fold closure“ in den Literaturdatenbanken PubMed und Scopus. Ergebnisse: Neben dem ösophagoglottalen bzw. pharyngoglottalen Schließreflex ist insbesondere der laryngeale Adduktionsreflex (LAR) als reflektorischer Stimmlippenschlussmechanismus untersucht worden. Er umfasst die frühe, vermutlich di- oder oligosynaptisch verschaltete ipsilaterale LAR1- und die späte polysynaptische ipsi- und kontralaterale LAR2-Komponente. Für die klinische Routine im Rahmen der Dysphagieuntersuchung wird der LAR durch Luftimpulse oder taktil ausgelöst und typischerweise nur qualitativ beurteilt. Diskussion: Bei vielen Beschwerdebildern kann vermutet werden, dass die Schutzfunktion des Larynx nicht mehr adäquat gewährleistet ist, somit eine Dysphagie besteht bzw. eine Aspiration droht. Eine einerseits valide und reliable, andererseits klinisch einfach einzusetzende Methode, um die beschriebene Schutzfunktion und insbesondere den laryngealen Adduktionsreflex auch quantitativ zu überprüfen, wäre zwar u. a. für die Therapieplanung und Überprüfung der Therapieeffektivität sehr wünschenswert, ist bisher aber noch nicht beschrieben worden.