Sozialer Status und Gesundheit
Sozialer Status und Gesundheit
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社会地位与自然状态
DOI:
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发表时间:
2006
期刊:
影响因子:
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通讯作者:
J. Siegrist1
中科院分区:
文献类型:
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作者:
J. Siegrist1
Vor wenigen Jahren zog der amerikanische Forscher Redford Williams folgende Bilanz zum Zusammenhang zwischen sozialer Stellung in der Gesellschaft und Gesundheitszustand: „Niedriger sozialer Status ist vermutlich die stärkste einzelne Einflussgröße auf vorzeitige Morbidität und Mortalität, nicht nur in den USA, sondern weltweit“ [5]. Damals dachten viele, dass diese Folgerung zwar für Länder zutrifft, die, wie die USA, einen mangelhaften Krankenversicherungsschutz und Defizite in der medizinischen Versorgung aufweisen, nicht jedoch für die fortschrittlichen nordund westeuropäischen Länder mit ihren ausgebauten, der breiten Bevölkerung zugänglichen Gesundheitssystemen. Das Erstaunen war groß, als überzeugende sozialepidemiologische Längsschnittstudien für diese Staaten ebenfalls einen ‚sozialen Gradienten’ nachwiesen. Danach gilt: Je niedriger der soziale Status (gemessen an Bildungsabschluss, beruflicher Stellung oder Haushaltseinkommen), desto höher die Sterblichkeit und die Häufigkeit weit verbreiteter, die Liste der häufigsten Todesursachen anführenden Krankheiten [1,2]. Selbst in der reichen Schweiz unterscheidet sich die mittlere Lebenserwartung zwischen einfachen Arbeitern und Inhabern von Führungspositionen um 4,4 Jahre. Diese Befunde haben verschiedene EU-Regierungen veranlasst, dem Thema in Forschung und Gesundheitspolitik eine hohe Priorität einzuräumen. Es ist sehr verdienstvoll, dass eine Heidelberger Arbeitsgruppe sich dieses in Deutschland bisher stiefmütterlich behandelten Themas angenommen hat [3]. Sven Schneider und Mitarbeiter weisen anhand einer vertiefenden Analyse von Daten des ersten Bundes–Gesundheitssurvey nach, dass für eine Reihe gesundheitlicher Störungen, die die Krankheitslast der Bevölkerung maßgeblich beeinflussen, ein sozialer Gradient auch hierzulande existiert, insbesondere für Hypertonie, Diabetes, Gefäßkrankheiten, chronische Bronchitis, typische orthopädische Krankheiten und Abhängigkeitserkrankungen. Andererseits zeigt die Studie vereinzelt auch gegenläufige Trends auf. So sind z.B. Allergien sowie bestimmte gastrointestinale und renale Erkrankungen bei sozial Bessergestellten häufiger.
DOI:
10.1001/jama.279.21.1745
发表时间:
1998
期刊:
JAMA
影响因子:
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作者:
Williams,RB
通讯作者:
Williams,RB