Zur Einleitung: Ärgerliche Gesellungsgebilde?
Zur Einleitung: Ärgerliche Gesellungsgebilde?
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Zur Einleitung: Argerliche Gesellungsgebilde?
DOI:
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发表时间:
2008
期刊:
影响因子:
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通讯作者:
M. Pfadenhauer
中科院分区:
文献类型:
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作者:
R. Hitzler;Anne Honer;M. Pfadenhauer
Das Leben in Gesellschaften unter den Bedingungen einer (letztlich wie auch immer zu etikettierenden) „anderen“ Moderne als typischerweise hochgradig individualisiert und optionalisiert zu bezeichnen, ist zwischenzeitlich ja nicht einmal mehr unter Sozialwissenschaftlern sonderlich riskant. Subjektivierungs-, Pluralisierungs-, Individualisierungs- und Globalisierungsprozesse, die in okonomischen ebenso wie auch in politischen und kulturellen Kontexten zu beobachten sind, losen nicht nur die bisher dominierenden Klassen- und Schichtstrukturen zunehmend auf, sie transformieren auch die klassischen Gesellungsformen (Gemeinschaften wie Familie, Nachbarschaft, Kirchengemeinde etc., Assoziationen wie Vereine, Verbande, Parteien etc.) in Phanomene, die nur noch den Etiketten nach sind, was sie einmal waren. Und auch uberall zu beobachtende „Gegenbewegungen“ (Regionalismen, Fundamentalismen etc.) andern nichts an dieser generellen Entwicklungstendenz. Gleichwohl sind auch Gesellschaften im Ubergang zu einer „anderen“ Moderne nicht strukturlos.