Naturalisierung des Transzendentalen in der Sinnesphysiologie von Hermann von Helmholtz
Naturalisierung des Transzendentalen in der Sinnesphysiologie von Hermann von Helmholtz
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赫尔曼·冯·亥姆霍兹的科学生理学中的超验自然化
DOI:
10.1515/scipo-2015-0109
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发表时间:
2015
期刊:
影响因子:
--
通讯作者:
M. Heidelberger
中科院分区:
文献类型:
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作者:
M. Heidelberger
Die Geschichte der Sinnesphysiologie im 19. Jahrhundert hat von verschiedenen Seiten viel Aufmerksamkeit gefunden. Besonders fasziniert hat immer das Ineinander von Philosophie und empirischer Wissenschaft, das die Debatte bestimmte. In der Einschätzung dieser historischen Episode gehen jedoch die Meinungen oft auseinander. Im Folgenden möchte ich dafür plädieren, von einer ›Naturalisierung‹ der Wahrnehmungstheorie zu sprechen, also nicht nur von einer ›Empirisierung‹, einer ›Experimentalisierung‹ oder ›Operationalisierung‹.1 Auch Hatfield hat in seinem Buch über die Geschichte der Raumwahrnehmung den Begriff des Naturalismus für seine Darstellung genutzt.2 Während bei ihm diese Kategorie eher in einer allgemeinen Weise Verwendung findet, möchte ich ihn spezieller und detaillierter mit Helmholtz’ Theorie zusammenbringen. Im ersten Abschnitt meines Aufsatzes gehe ich näher auf den Begriff der Naturalisierung ein. Ich schlage verschiedene Unterscheidungen vor, die mir im Verlaufe meiner Überlegungen von Nutzen sein werden. Im zweiten Abschnitt geht es kurz um einen wichtigen Teil des relevanten Kontexts der Naturalisierung des Lebens im 19. Jahrhundert, die Biophysik der Schule um Johannes Müller, die Helmholtz mitbegründete. Im dritten Abschnitt gebe ich einen Überblick zu Helmholtz’ (optischer) Wahrnehmungstheorie und konzentriere mich einerseits auf die Art, wie Helmholtz durch Aufnahme kantischer Begriffe seiner Theorie einen transzendentalen Anstrich zu geben versucht, andererseits auf seine Übernahme des »induktiven Schlusses« von Mill. Im vierten Abschnitt schließlich stelle ich die Frage, ob bzw. in welchem Sinne von einer Naturalisierung des