Formale Theorie der linearen Differentialgleichungen. (Erster Teil).
Formale Theorie der linearen Differentialgleichungen. (Erster Teil).
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DOI:
10.1515/crll.1932.167.221
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发表时间:
1932
期刊:
影响因子:
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通讯作者:
Oystein Ore
中科院分区:
文献类型:
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作者:
Oystein Ore
Es soll in der vorliegenden Arbeit eine kurze Darstellung der Grundlagen der formalen Theorie der linearen Differentialgleichungen gegeben werden. Man findet bekanntlich solche Darstellungen in den Arbeiten von Herrn A. Loewy ), weiter in der Dissertation von H. Blumberg ) und endlich noch in allgemeiner Form in einer Abhandlung von E. Noether und W. Schmeidler ). Die hier angewandte Methode scheint mir aber an verschiedenen Punkten übersichtlicher und wesentlich einfacher zu sein; dieselbe Methode ist überhaupt auf alle nicht-kommutativen Ringe mit euklidischem Algorithmus anwendbar, so daß die gewöhnliche Übersetzung der Sätze der linearen Differentialpolynome in Sätze z. B. über Differenzenpolynome sofort folgt. Es handelt sich hier um eine rein formale Darstellung ohne Voraussetzungen über die Existenz von Integralen; der Koeffizientenkörper ist ein beliebiger abstrakter Körper im Sinne von Steinitz und mit einer beliebigen abstrakten Definition der Differentiation. In § l werden zunächst einige der wichtigsten Eigenschaften der allgemeinen Differentialkörper abgeleitet; dieser vorbereitende Teil enthielt ursprünglich eine vollständigere Theorie dieser Körper, aber ich habe mich hier mit einigen notwendigen Fundamentaleigenschaften begnügt, indem ich im übrigen auf eine Arbeit von Herrn Baer) verweisen kann, auf die ich neulich aufmerksam wurde und worin derselbe Gegenstand behandelt wird. Nachdem in § 2 einige notwendige Vorbemerkungen gemacht sind, wird in § 3 die Hülle von Polynomen eingeführt und ihre Existenz sowohl für linksseitige als rechtsseitige Teilbarkeit direkt aus dem euklidischen Algorithmus bewiesen, indem man dadurch die Heranziehung der adjungierten Polynome wie bei Loewy) vermeidet. Aus der Existenz der Hülle folgt die Möglichkeit einer Konstruktion des Quotientenkörpers für den Ring der Differentialpolynome. In § 4 wird der neue Begriff der Transformation eingeführt und für diesen wird eine Reihe von Sätzen aufgestellt. Man erhält durch diese Sätze auch eine neue und