II. Die Ophthalmoskopie der Kammerbucht (Part 1 of 2)
II. Die Ophthalmoskopie der Kammerbucht (Part 1 of 2)
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二.
DOI:
10.1159/000293994
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发表时间:
--
期刊:
影响因子:
2.6
通讯作者:
M. Salzmann
中科院分区:
文献类型:
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作者:
M. Salzmann
Die richtige Deutung dieser Bilder ist allerdings dadurch er schwert, daß die Kontrolle des anatomischen Befundes fehlt—nur in einem Falle habe ich bisher diese Kontrolle üben können. Aber dieses Schicksal war der Ophthalmoskopie des Augenhintergrundes im Anfänge auch beschieden. So bleibt also für den Anfang nichts anderes übrig, als den pathologischen Befund nach Grundsätzen der allgemeinen Pathologie und nach den bisherigen Erfahrungen der pathologischen Anatomie des Auges zu deuten. Das beste Hilfs mittel für die Verwertung der verschiedenen Befunde wie für die Verständigung mit anderen Untersuchern ist aber die bildliche Wiedergabe des Gesehenen. Von dieser Methode habe ich denn auch, wie die beigefügten Abbildungen zeigen (Taf. I bis IV), reichlich Gebrauch gemacht.Was nun die Herstellung solcher Bilder anlangt, so muß ich allerdings gestehen, daß ein wirkliches Zeichnen und Malen nach der Natur, etwa wie man ein Porträt oder eine Landschaft malt, bei der Kammerbucht nicht möglich ist. Wer im Zeichnen verschiedener Objekte geübt ist, wird mir zugeben, daß schon dasgenaueZeichnen eines Augenhintergrundes wesentlich schwerer ist als das Zeichnen einer Landschaft oder eines mikroskopischen Präparates; denn durch das Weglegen des Augenspiegels und das Zurhandnehmen des Bleistiftes geht soviel Zeit verloren, daß der unmittelbare Eindruck des Bildes (das primäre Erinnerungsbild) zu verblassen beginnt. Diese Schwierigkeiten treten in noch höherem Grade bei der Wiedergabe des ophthalmoskopischen Bildes der Kammerbucht zutage. Die deutliche Wahrnehmung des Bildes ist so sehr an die Einhaltung einer bestimmten Blickrichtung und eines bestimmten Abstandes gebunden, daß man in der Regel das Bild nur auf Augen blicke deutlich wahrnehmen kann. Rasche Auffassung und gutes Gedächtnis für optische Bilder sind eine unerläßliche Bedingung für den, der eine Kammerbucht malen will; man muß dazu Impres