Zur ätiologie der ischämischen Papillenschwellung
Zur ätiologie der ischämischen Papillenschwellung
复制标题
不完整乳头状结构的学说
DOI:
10.1159/000304852
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发表时间:
1965
期刊:
影响因子:
2.6
通讯作者:
H. Bettelheim
中科院分区:
文献类型:
--
作者:
H. Bettelheim
Die akute Ischämie der Papille wird von Siegert als charak teristische Erscheinungsform der Arteriitis lemporalis bezeichnet. Das Bild des unscharf begrenzten, prominenten, milchig blassen Sehnervenkopfes müsse geradezu als pathognomonisch für die Hortonschi: Krankheit angesehen werden, um so mehr als es bei arteriosklerotischen oder entzündlichen Gefäßprozessen verschie dener Art kaum beobachtet worden sei. Siegert nimmt ferner an, daß im Rahmen der Arteriitis cranialis ein isolierter Befall der Augengefäße ebenso auftreten könne wie rein auf die intrakraniel len Gefäße beschränkte Veränderungen. Die Biopsie der Arteria temporalis superficialis erbringe also keineswegs immer den Be weis für die arteriitische Genese der Papillenschwellung. Bei akuten Durchblutungsstörungen des Nervus opticus wur den von Uhthoff und Kreibig Befunde erhoben, die jenen Siegerts in mancher Hinsicht ähnlich sind. So berichtete Uhthoff über drei ältere Patienten, bei denen es im Anschluß an eine plötzlich auf getretene einseitige Sehstörung sehr bald zu einer Optikusatrophie gekommen war. Die Papillen waren zunächst mäßig prominent, unscharf begrenzt und grauweißlich getrübt, das ödem des Seh nerven erstreckte sich auch auf die benachbarten Netzhautbe zirke. Die Arterien erschienen etwas enger, nahe der Papille sah man einzelne kleine Hämorrhagien. Zerebrale Herderscheinungen waren nicht nachweisbar, die interne Durchuntersuchung der Pa tienten erbrachte außer einer arteriellen Hypertension mit ent sprechender Gefäßsklerose nichts Wesentliches. Die Form der Gesichtsfeldreste deutete auf eine Stammerkrankung des Sehnerven hin. aus dem klinischen Bilde mußte eine Zirkulationsbehinderung